• vom 29.09.2017, 16:42 Uhr

Fußball


Europa League

Rapid bleibt auf Punktejagd




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  • Der Rekordmeister will gegen Mattersburg erneut anschreiben, auch St. Pölten hofft auf Punkte.

Goran Djuricins Rapid-Elf ist gegen Mattersburg seit acht Partien ungeschlagen. - © apa/Frugfoto

Goran Djuricins Rapid-Elf ist gegen Mattersburg seit acht Partien ungeschlagen. © apa/Frugfoto

Wien. Rapid peilt am Samstag in der Bundesliga die Fortsetzung des jüngsten Aufwärtstrends an. Vor dem Gastspiel beim SV Mattersburg sind die Hütteldorfer seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen, und die Serie soll nun im Pappelstadion verlängert werden. "Unser Ziel ist es, dass wir uns in der Tabelle weiter nach oben schieben, und daher wollen wir punkten", erklärte Kapitän Stefan Schwab.

Die Chancen dafür stehen statistisch nicht schlecht. Der Tabellenvierte Rapid ist seit acht Partien gegen Mattersburg ungeschlagen und gewann drei der jüngsten vier Partien im Pappelstadion. Die neuntplatzierten Burgenländer wiederum holten aus den jüngsten sieben Runden nur zwei Punkte. Dennoch ist der Respekt bei Rapid-Trainer Goran Djuricin groß. "Trotz der schwachen Bilanz in den bisherigen Saisonheimspielen wissen wir, dass die Mattersburger gerade vor eigenem Publikum richtig stark auftreten können. Gegen uns werden sie zudem wie gewohnt körperlich sehr robust agieren. Aufpassen müssen wir ganz besonders auf ihre hohe Qualität bei den Standards", betonte der Wiener am Freitag. Djuricin, der am Mittwoch sein letztes Modul im Uefa-Pro-Lizenz-Kurs beendete und noch heuer seine Prüfung ablegt, muss weiterhin auf die langzeitverletzten Christopher Dibon, Ivan Mocinić und Philipp Malicsek verzichten. Zudem ist Tamás Szántó noch nicht topfit und Thomas Murg wegen einer Innenbandzerrung im Knie fraglich.


Mattersburg-Trainer Gerald Baumgartner kann mit Ausnahme von Florian Hart, Michael Novak und Manuel Seidl praktisch aus dem Vollen schöpfen. Wohl auch deshalb rechnet sich der Salzburger gegen Rapid einiges aus. "Wir sind gut drauf, unsere Abwehr stabilisiert sich immer mehr. Außerdem haben wir zuletzt immer gute Leistungen gegen Rapid gebracht", erinnerte Baumgartner und verwies auf das 2:2 nach 0:2-Rückstand zum Saisonauftakt im Allianz-Stadion. Sein Team ergatterte erst am vergangenen Samstag beim 2:2 in Pasching gegen den Lask nach davor vier Niederlagen in Folge erstmals wieder einen Zähler.

Dringend einen Zähler benötigt auch Tabellenschlusslicht SKN St. Pölten. Trotz des Drucks geht man mit positiven Gedanken in die Begegnung mit Sturm Graz. Die Steirer sind in der Bundesliga immerhin seit drei Runden sieglos. Oliver Lederer möchte, dass seine Mannschaft am Samstag auch gegen den Tabellenführer proaktiv auftritt und sich nicht versteckt. "Wir trauen es uns zu", sagte der Trainer der Niederösterreicher.

Nüchtern betrachtet spricht vor dem Eröffnungsspiel der zehnten Runde nicht viel für Schlusslicht St. Pölten. "Aber das ist ein Zugang, der mich wenig bis gar nicht interessiert. Ich versuche, die Mannschaft so vorzubereiten, dass sie das Spiel gewinnen kann", stellte Lederer klar. Unter dem Nachfolger von Jochen Fallmann haben die Wölfe 1:5 gegen die Austria verloren, am vergangenen Wochenende gab es ein 1:1-Remis gegen Admira Wacker.

Die Europacup-Teilnehmer Red Bull Salzburg und Austria wiederum sind erst am Sonntag gefordert. Während die Salzburger auf den WAC treffen (19 Uhr), bekommen es die Violetten im Happel-Stadion mit Altach zu tun. Angesichts des vergebenen Sieges gegen AEK Athen am Donnerstagabend will man hier wieder aufzeigen. Bei der Partie in Griechenland hatte sich Jungspund Patrick Pentz im Tor mit zahlreichen Paraden ausgezeichnet.




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Dokument erstellt am 2017-09-29 16:48:06



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