• vom 02.02.2011, 18:26 Uhr

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Update: 02.02.2011, 18:27 Uhr
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Ein London-Besuch brachte die Motivation zurück



  • Ian Thorpe ist bester australischer Olympia-Teilnehmer.
  • Sydney/Wien. (art) Er habe etwas gespürt, das er "sehr, sehr lange" nicht fürs Schwimmen empfunden hätte. Das war im September, Ian Thorpe besuchte damals den Schwimmkomplex in London, in dem im kommenden Jahr die Olympia-Medaillen vergeben werden. Damals reifte in ihm der Gedanke, wieder zurückzukehren, am Mittwoch verlieh er ihm offiziell Ausdruck. Mehr als vier Jahre nach seinem überraschenden und von zahlreichen Gerüchten umrankten Karriereende gab der 28-Jährige sein Comeback bekannt. Die Langbahn-WM im Juli lässt er wegen der Vorlaufzeit des Anti-Doping-Systems, in dem er ab sofort wieder registriert ist, aus, die Vorbereitung gilt den Spielen 2012.

Damit hat Australien seinen mit fünf Siegen und neun Medaillen erfolgreichsten Olympia-Teilnehmer wieder - und der Schwimmsport eine ihrer zu Beginn des Jahrtausends prägendsten Persönlichkeiten. Die Rennen des Kraul-Spezialisten, der über 400 Meter kein einziges Mal besiegt werden konnte, sich nun aber auf die 100 Meter konzentrieren will, sind ebenso legendär, wie seine Physis mit den riesigen Händen und Füßen beeindruckend ist.

Doch in Thorpes Vita finden sich auch fragwürdige Kapitel, nach seinem Rücktritt wurden Dopingvorwürfe laut. Von diesem Verdacht wurde der elffache Weltmeister zwar bald freigesprochen, "aber mein Name wird für immer befleckt sein", sagt er.

Wiedergutmachung sei aber ebenso wenig wie ein finanzielles Motiv ("Hätte ich das, hätte ich nie aufgehört") für sein Comeback ausschlaggebend. "Es gibt Dinge, die ich noch erreichen will."



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Dokument erstellt am 2011-02-02 18:26:38
Letzte Änderung am 2011-02-02 18:27:00


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