• vom 29.09.2011, 17:12 Uhr

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Update: 29.09.2011, 17:23 Uhr

Volleyball

Auf dem Weg zur Profiliga




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  • Volleyballverband will Liga reformieren.
  • Tirol startet als Favorit in die Saison.

Wien.

Hypo Tirol geht als Favorit in die neue Saison, die einige Reformen für die Vereine mit sich bringt.

Hypo Tirol geht als Favorit in die neue Saison, die einige Reformen für die Vereine mit sich bringt.© APA/ROBERT PARIGGER Hypo Tirol geht als Favorit in die neue Saison, die einige Reformen für die Vereine mit sich bringt.© APA/ROBERT PARIGGER

Die Europameisterschaft war der erste Schritt, nun folgt der zweite für den österreichischen Volleyball-Verband. Er will die nationale Liga in den kommenden Jahren in einen Profibetrieb überführen. Damit soll die Basis gelegt werden, dass das Nationalteam, das bei der Heim-EM drei Niederlagen bezog und keinen Satzgewinn verbuchen konnte, an Leistungsfähigkeit gewinnt.


Die Vereine der Austrian Volley League sind schon im Vorjahr vom Verband zu professioneller Arbeit angehalten worden. Allerdings nahmen die hotVolleys, Hypo Tirol und Aich/Dob nur in der Endphase der Meisterschaft an der AVL teil. Ab diesem Jahr sind auch die drei besten Vereine vom ersten Service an dabei. Mittelfristig soll die Liga kompakter und damit leistungsdichter werden. An der heurigen Saison, die am Samstag beginnt, werden noch zwölf Teams teilnehmen, der für die Bundesligen zuständige Vize-Präsident Markus Gaugl strebt aber eine Meisterschaft mit etwa nur acht Klubs an. "Nur so ist eine Top-Liga sinnvoll. Auch Länder wie Polen und Italien haben maximal zehn Vereine in der Liga." Für Teamchef Michael Warm zeigt Europameister Serbien, dass es sogar auch ohne starke heimische Liga geht. "Die Serben haben eine sehr gute Nachwuchsarbeit und lassen die Spieler dann ins Ausland."

In die Punktejagd ist diesmal das Junioren-Nationalteam integriert, unter Junioren-Teamchef Michael Horvath sollen speziell die Spieler der Akademien Wien und Graz Matchpraxis erhalten.

Weitere Reformschritte
Für 2012/13 wurde die Einführung einer Zwischenrunde nach dem Play-off beschlossen, wie etwa im Handball sollen dann die besten sechs Teams ein Meister-Play-off bestreiten. Wieder ein Jahr später müssen die Hallen die international vorgegebene Mindesthöhe von neun Meter und eine Zuschauerkapazität von 500 Plätzen haben. "In ein paar Jahren soll man von einer Profiliga sprechen können", sagt Gaugl, der wieder einen Klub in Salzburg, einst eine Hochburg, etablieren will.

Klarer Favorit für die Saison ist Meister Hypo Tirol, die Herausforderer kommen diesmal aus Aich/Dob und Amstetten. Die hotVolleys werden zu Beginn nur mit einer Nachwuchsmannschaft an der AVL teilnehmen, da mangels Sponsoren derzeit kein Profibetrieb möglich ist. In den kommenden Monaten könnte sich daran aber noch etwas ändern. Im aktuellen Kader ist Florian Reisinger mit 20 Jahren der älteste Akteur.




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Dokument erstellt am 2011-09-29 17:17:13
Letzte Änderung am 2011-09-29 17:23:07



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