• vom 08.09.2012, 15:27 Uhr

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Update: 08.09.2012, 16:22 Uhr
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US-Open: Asarenka und Serena Williams im Finale



  • Williams überzeugte auch gegen Errani.

Serena Williams greift im Endspiel der US Open gegen die Weltranglisten-Erste Wictoria Asarenka nach ihrem 15. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. - APAweb / EPA

Serena Williams greift im Endspiel der US Open gegen die Weltranglisten-Erste Wictoria Asarenka nach ihrem 15. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. APAweb / EPA

New York. Serena Williams greift im Endspiel der US Open gegen die Weltranglisten-Erste Wictoria Asarenka nach ihrem 15. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Die 30-jährige US-Amerikanerin demontierte am Freitag im Halbfinale die diesjährige French-Open-Finalistin Sara Errani aus Italien in nur 64 Minuten mit 6:1,6:2 und demonstrierte in New York ihre aktuelle Ausnahmestellung im Damen-Tennis. Asarenka hatte zuvor die French-Open-Siegerin Maria Scharapowa (RUS) in 2:42 Stunden mit 3:6,6:2,6:4 niedergerungen.

Williams ist auch für Asarenka Favoritin
Am "Super-Samstag" treffen in der Night Session die jüngere der beiden Williams-Schwestern und die Nummer eins aus Weißrussland aufeinander. Die Bilanz ist wenig vielversprechend für die 23-Jährige aus Minsk. Von bisher zehn Duellen mit Serena Williams hat Asarenka neun verloren, zuletzt jeweils in Wimbledon und bei den Olympischen Spielen im Halbfinale.

"Natürlich ist sie die härteste Gegnerin im ganzen Feld. Ich muss es irgendwie schaffen, sie zu überraschen. Sie ist in einer großartigen Form, sie ist die Favoritin", sagte Asarenka vor ihrem erst zweiten Grand-Slam-Finale überhaupt.

"Serenator" hat nur 19 Spiele abgegeben
Doch Olympiasiegerin Williams trat im Turnierverlauf bisher so überzeugend und dominant auf, dass ein Ende der Serie für Asarenka im Finale schwer möglich erscheint. Insgesamt nur 19 Spiele hat Williams abgegeben, unter den klaren Erfolgen war auch ein 6:0,6:0 im Achtelfinale. Nicht umsonst wird sie in manchen Medien schon "Serenator" genannt. Williams könnte nach Wimbledon und Olympia-Gold schon ihren dritten großen Einzel-Titel en suite holen

Auch im Halbfinale ließ die dreifache US-Open-Siegerin ihrer Gegnerin keine Chance. Nur 64 Minuten dauerte das ungleiche Duell mit Errani - dann zog Williams in ihr sechstes Finale in Flushing Meadows ein. "Davon habe ich das ganze Jahr geträumt, hier im Endspiel zu stehen. Es ist großartig und eine Ehre, ich freue mich total darüber", sagte Williams nach dem schnellen Sieg gegen Errani.

Scharapowa verpasste dagegen die Revanche für die Finalniederlage gegen Asarenka bei den Australian Open. "Am Anfang hat sie mir kaum eine Chance gegeben, ins Spiel zu kommen. Ich hatte Mühe, meinen Rhythmus zu finden", sagte Asarenka. "Aber ich habe versucht, nicht auf den Spielstand zu schauen und habe alles gegeben."

Asarenka wird Spitzenposition behaupten
Unabhängig vom Ausgang des Finales wird Asarenka ihre Spitzenposition in der Weltrangliste behaupten. Scharapowa klettert trotz der Niederlage im neuen Ranking am Montag vom dritten auf den zweiten Platz. Sie verpasste nach den Australian Open und den French Open ihr drittes Major-Finale in diesem Jahr. In Paris hatte sie ihren vierten Grand-Slam-Titel gefeiert, in Melbourne Anfang des Jahres gegen Asarenka eine glatte 3:6,0:6-Pleite kassiert. "Es ist frustrierend", sagte Scharapowa, "aber so ist eben Tennis."

Die Russin sah die Ausgangslage vor dem Finale nicht ganz so eindeutig zugunsten von Williams. "Jeder hat eine Chance. Sie ist Nummer eins der Welt und es gibt keinen Grund, warum sie keine Chance haben sollte", sagte Scharapowa über Asarenka. Williams hat ihren ersten US-Open-Titel 1999 im Alter von nur 17 Jahren gewonnen, doch jetzt könnte sie die älteste Major-Siegerin seit Margaret Court 1973 werden, die damals 31 war. Williams wird am 26. September 31. (apa/dpa/reuters)




Schlagwörter

US Open, Tennis

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-08 15:28:05
Letzte Änderung am 2012-09-08 16:22:34


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