• vom 19.09.2012, 19:36 Uhr

Mehr Sport

Update: 24.09.2012, 12:19 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Wer sonst außer Martin?



  • Deutscher verteidigt Rad-Zeitfahr-Titel in Abwesenheit der großen Konkurrenten.

Valkenburg.

Alter, neuer Weltmeister:

Alter, neuer Weltmeister:© REUTERS Alter, neuer Weltmeister:© REUTERS

(art) Es hat ja eigentlich eh nur einen geben können. Hat man geglaubt. Bradley Wiggins, heuer der dominierende Mann in den wichtigen Einzelzeitfahren, hatte auf das WM-Rennen in dieser Disziplin ebenso wie sein Landsmann Christopher Fromme verzichtet, Fabian Cancellara, vierfacher Weltmeister und Olympiasieger von 2008, die Saison wegen einer Schulteroperation beendet.

Zwar hatte auch Titelverteidiger Tony Martin aus Deutschland heuer ein schwieriges Jahr samt Kahnbeinbruch bei der Tour de France und Olympia-Strapazen, doch wer sonst war von den Spitzenfahrern noch übrig, der ihm den Titel hätte streitig machen können?

Als dementsprechend großer Favorit ging der 27-Jährige am Mittwoch in das Rennen über 45,7 Kilometer von Heerlen nach Valkenburg in den Niederlanden. Dass es am Ende doch noch einmal spannend wurde, war dem erst 22-jährigen Taylor Phinney aus den USA geschuldet, der, nachdem etwa auch Alberto Contador schon aussichtslos zurücklag, Martin als Einziger Paroli bieten konnte. Doch der Favorit, der davor Olympia-Silber und bei dieser WM das neugeschaffene Teamzeitfahren der Profirennställe mit Omega Pharma-Quick gewonnen hatte, setzte sich schließlich durch. Mit einem Schnitt von fast 47 Stundenkilometern war er um 5,37 Sekunden schneller im Ziel als der junge US-Amerikaner. Der österreichische Debütant Riccardo Zoidl erreichte mit 2:57,27 Minuten Rückstand den guten 14. Rang.

Der abschließende Höhepunkt der WM ist das Straßenrennen am Sonntag. Und da sind dann - neben den Österreichern Matthias Brändle, Stefan Denifl und Daniel Schorn - auch wieder Wiggins und Froome dabei.




Schlagwörter

Rad-WM, Radsport

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-19 19:41:05
Letzte Änderung am 2012-09-24 12:19:24


Beliebte Inhalte



Alex Ferguson (l.) und David Beckham bildeten lange bei Manchester United (Archivbild von 2002) eine symbiotische Beziehung, bis sich die Wege trennten. Nun führen sie beide in die Pension. - reuters
  • Alex Ferguson, David Beckham, Paul Scholes - für viele ist es das Ende einer Ära.
  • weiter

Eine feucht-fröhliche Meisterparty erlebten Trainer Peter Stöger und die Austria-Spieler. - apa
  • Austria war ein Meister der Konstanz, Finale im Abstiegskampf am Sonntag.
  • weiter

"Fast pathologische Züge" hatte der Bayern-Hass vieler laut Philipp Köster vom Magazin "11 Freunde" in den 90er Jahren. Mittlerweile erkenne man die Qualitäten der Münchner schon etwas mehr an. - reuters
  • Warum die Mehrheit der Deutschen im Champions-League-Finale Dortmund die Daumen hält.
  • weiter

  • Der Italiener führt vor den entscheidenden Etappen des Giro d’Italia.
  • weiter

Austria Wien kann in der CL-Qualifikation den Meister-Weg beschreiten und hat daher auf dem Papier leichtere Gegner, weil nur Meister mittlerer und kleinerer Ligen mögliche Konkurrenten sind. - APAweb/Pfarrhofer
  • Austria auf leichterem Meister-Weg, auf Salzburg warten große Kaliber.
  • weiter

Baumgartners Sprung war hoch angesetzt, aber kein Sport - zumindest nicht im steuerrechtlichen Sinn. - APAweb /  EPA / Red Bull Stratos
  • Lopatka dementiert Eingriff in Felix Baumgartners Steuerverfahren.
  • weiter

Austrias Meistermacher soll bei Werder Bremen Interesse ausgelöst haben, Peter Stöger dementiert. - APAweb/HERBERT NEUBAUER
  • Austrias Erfolgscoach dementiert, fühlt sich aber höchst geehrt.
  • weiter




Werbung




Werbung