• vom 25.09.2012, 11:41 Uhr

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Update: 25.09.2012, 17:37 Uhr
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Auch bei 300 km/h noch ein Ohr frei

Formel 1: Vettel denkt noch schneller als er fährt



  • Red-Bull-Motorsportberater Marko: "Mit Sebastian kann man in jeder Situation (über Funk) reden"

Der Mann, der schneller denkt, als er fährt. Sebastian Vettel auch bei 300 km/h noch per Funk erreichbar. - APAweb/EPA/DIEGO AZUBEL

Der Mann, der schneller denkt, als er fährt. Sebastian Vettel auch bei 300 km/h noch per Funk erreichbar. APAweb/EPA/DIEGO AZUBEL

Sebastian Vettel hat selbst bei 300 km/h in seinem Formel-1-Boliden immer noch ein Ohr frei. "Mit Sebastian kann man in jeder Situation (über Funk) reden. Wir hatten schon Fahrer, da musste man auf Antworten warten, bis die Strecke wieder schnurgerade war, bis der mal mitgekriegt hat, was wir wollten, und er antworten konnte", erzählte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Zu Vettel meinte der Ex-Pilot: "Er fährt seinem Auto voraus."

Steigerungspotenzial  
Und Marko sieht weiteres Steigerungspotenzial beim Deutschen, der mit 25 Jahren bereits Doppel-Weltmeister ist und mit dem Sieg am vergangenen Sonntag in Singapur seinen 23. Grand-Prix-Erfolg gefeiert hat. "Denn jetzt kommt noch die Erfahrung dazu. Er wird sich steigern können, ohne das Risiko erhöhen zu müssen, ohne das Material mehr zu strapazieren", meinte der 69-jährige Steirer. Da sei noch Spielraum nach oben.

Im Kampf um Vettels historischen Titel-Hattrick, der bisher nur dem Argentinier Juan Manuel Fangio und dem deutschen Rekordweltmeister Michael Schumacher gelungen ist, sieht Marko das Red-Bull-Team allerdings einigen Psychospielchen ausgesetzt. "Ja sicher. Wir werden massiv angegangen", meinte der ehemalige Le-Mans-Sieger (1971).

Es sei schon interessant zu sehen, dass McLaren und Ferrari, "die jahrzehntelang verfeindet waren, jetzt plötzlich Freunde sind", befand Marko. In der WM-Wertung liegt Vettel nach 14 von 20 Saisonrennen derzeit 29 Punkte hinter dem spanischen Ferrari-Star Fernando Alonso auf Platz zwei.




Schlagwörter

Sebastian Vettel, Formel 1

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-25 11:42:44
Letzte Änderung am 2012-09-25 17:37:35


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