• vom 09.04.2013, 16:23 Uhr

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Update: 09.04.2013, 16:37 Uhr

Austrian Volley League

Mit neuen Vorzeichen in ein altes Duell




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  • Finale der Austrian Volley League
  • Aich/Dob liebäugelt mit erstem Meistertitel im Volleyball.

Die Tiroler wollen die Angriffe von Aich/Dob abblocken. - © Foto: Diener

Die Tiroler wollen die Angriffe von Aich/Dob abblocken. © Foto: Diener

Bleiburg. Hypo Tirol gegen Posojilnica Aich/Dob - das ist nur auf den ersten Blick eigentlich nichts Neues. Schon in den vergangenen beiden Jahren sind sich die beiden Mannschaften im Finale der Austrian Volley League gegenübergestanden.

Und doch sind die Voraussetzungen für die Neuauflage dieses Duells, die am Mittwoch (20.15 Uhr) in Bleiberg mit dem ersten Spiel der Best-of-Seven-Serie um den Meistertitel beginnt, gänzlich andere als davor. Galten die Innsbrucker in den vergangenen Jahren stets als Favorit, kann sich nun der kleine Klub aus dem Ort an der kärntnerisch-slowenischen Grenze angesichts der bisherigen Saisonduelle berechtigte Hoffnungen auf den ersten Meistertitel machen.

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Erstmals dominierten die Kärntner die Saison und gewannen auch alle drei direkten Duelle mit Tirol. Dennoch gibt man sich in Bleiburg zurückhaltend. "Wenn wir ehrlich sind, waren die ersten beiden 3:2-Siege relativ glücklich", meinte Aich/Dob-Manager Martin Micheu im Rückblick auf die Erfolge seines Teams gegen Tirol im Grunddurchgang der Mitteleuropaliga (MEL). "Wirklich überzeugend war nur der 3:1-Halbfinalerfolg beim MEL-Final-Four Anfang März. Da haben bei den Innsbruckern aber schon einige Spieler gefehlt." Dennoch sei klar: "Unsere Siegesserie in Österreich ist dennoch außergewöhnlich und zeugt von der Qualität des diesjährigen Teams. Die drei bisherigen Siege gegen Innsbruck sind in engen Situationen sicher ein kleiner mentaler Vorteil für uns."

Erstmals jedenfalls geht der mit zahlreichen Legionären gespickte Dorfklub, der im Halbfinale Amstetten eliminierte, als Nummer eins in die Finalserie, das bringt auch den Heimvorteil in einem möglichen entscheidenden siebenten Spiel mit sich. Bisher freilich hatte dieser in den Finalduellen der beiden Teams keine Rolle gespielt: 2011 triumphierten die Tiroler mit 4:0, 2012 mit 4:1. "Das ist für uns sicher eine neue Situation", meinte Micheu. Für Tirol-Coach Stefan Chrtiansky, dessen Team sich im Halbfinale gegen Graz durchsetzte, ist der Verlust der Nummer eins vor der Finalserie nicht unbedingt ein Nachteil. "In der momentanen Konstellation kann das für uns sogar gut sein, weil wir auswärts weniger unter Druck sind und am Beginn nicht zuhause vorlegen müssen", erklärte er, gab aber zu: "In einem möglichen siebenten Match wäre mir der Heimvorteil natürlich schon lieber gewesen."

Was den zuletzt von großen Verletzungssorgen geplagten Tirolern derzeit etwas mehr Kopfzerbrechen bereitet, ist die Personalsituation, die sich aber langsam entspannt. Immerhin bekommt Kapitän Daniel Gavan vor seiner bereits 13. Finalserie seine Rückenprobleme langsam in den Griff. Außenangreifer Alexander Berger musste zuletzt nach seinem Mittelhandbruch aber früher als geplant wieder aufs Feld, weil Star-Angreifer Ronald Jimenez von einem doppelten Bänderriss im Knöchel gebremst worden war. Der Kolumbianer könnte aber im Finale wieder dabei sein, anders als der verletzte Brasilianer Pedro Frances und Lorenz Koraimann nach einer Erkrankung.




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Dokument erstellt am 2013-04-09 16:26:04
Letzte Änderung am 2013-04-09 16:37:56



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