• vom 15.09.2015, 16:51 Uhr

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Von Mathias Kainz

  • Die Favoriten haben sich bei der Basketball-EM keine Blöße gegeben. Tschechien überraschte gegen Kroatien.

Italiens Nationalteam spielte Israel an die Wand. - © ap/Michel Euler

Italiens Nationalteam spielte Israel an die Wand. © ap/Michel Euler

Wien. Die Achtelfinal-Begegnungen der Basketball-Europameisterschaft haben kaum Überraschendes geboten. Die Topfavoriten wie etwa Gastgeber Frankreich oder Vizeweltmeister Serbien haben ohne Probleme den Viertelfinaleinzug fixiert. Am Dienstagabend traf Spanien auf Griechenland, die Topfavoriten aus Frankreich empfingen Lettland.

In der Runde der letzten Acht trifft am Mittwoch zunächst Vizeweltmeister Serbien auf die einzige kleine Achtelfinalsensation Tschechien: Die Tschechen hatten überraschend die im Vorfeld als Medaillenkandidat gehandelte Auswahl von Kroatien aus dem Bewerb geworfen - und das mit einem erstaunlich klaren 80:59. Zwischenzeitlich hatten die Tschechen sogar mit 30 Punkten Vorsprung geführt. Topscorer war Jan Vesely mit 20 Punkten. Trotzdem sind die Serben der Favorit in der Viertelfinalbegegnung. Gegen Finnland kam man auch dank 27 Punkten von Center Miroslav Raduljica zu einem ungefährdeten 94:81-Erfolg und setzte die Siegesserie bei der EM fort. Die Serben waren bereits in der Vorrunde mit fünf Siegen in fünf Partien der unangefochtene Dominator in ihrer Qualifikationsgruppe gewesen, in der unter anderem Deutschland ausgeschieden war. Damit sind die Serben nun bereits seit zwölf Spielen in Folge ungeschlagen. Gegen die Tschechen will man nun den Halbfinaleinzug fixieren.


In der zweiten Viertelfinalpartie am Mittwochabend messen sich Italien und Litauen. Die Italiener hatten im Achtelfinale Israel mit 82:52 abgefertigt und ihre Gegner zwischenzeitlich schwindlig gespielt. Mit einer Kombination aus schnellem Passspiel und direkt verwerteten Dreiern ließen die Azzurri den Israelis nicht den Hauch einer Chance. Topscorer war Alessandro Gentile mit 27 Punkten. Die litauische Auswahl kam im Spiel gegen Georgien in der ersten Hälfte zwar in Bedrängnis und lag zur Halbzeit sogar 39:40 zurück, drehte das Match aber schließlich noch und sicherte sich mit einem knappen 85:81 den letzten verbliebenen Platz in der Runde der besten Acht. Matchwinner für die Litauer war der Small Forward Jonas Maciulis von Real Madrid. Der 30-Jährige erzielte gleich 34 Punkte und sicherte seiner Auswahl damit noch den Sieg in einem spannenden Schlussviertel.




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Dokument erstellt am 2015-09-15 16:56:07



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