• vom 29.09.2017, 16:02 Uhr

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Update: 29.09.2017, 21:30 Uhr

Handball

Österreichs Weltklassegegner




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  • Mit Russland wartet für Österreichs Handballerinnen der nächste starke Gegner.

Maria Enzersdorf. (sma) Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, heißt es für das österreichische Frauen-Nationalteam dieser Tage. Am Mittwoch musste sich das von Herbert Müller trainierte Team auswärts gegen die favorisierten Rumäninnen klar mit 25:36 geschlagen geben, doch es blieb nur wenig Zeit, diese Niederlage zu verarbeiten, denn am Samstag steht das zweite Spiel der Qualifikation zur Europameisterschaft 2018 am Programm. In der Südstadt trifft Österreich auf Russland. Wie bereits im ersten Spiel ist man auch diesmal wieder in der Außenseiterrolle, schließlich belegten die Russinnen bei WM 2015 Platz fünf, gewannen bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio die Goldmedaille und sind wie Rumänien auch für die im Dezember stattfindende WM in Deutschland qualifiziert. Das jüngste Aufeinandertreffen Österreichs und Russlands bei den Frauen liegt schon länger zurück. Es war zur letzten Hochphase der Rot-Weiß-Roten im Dezember 2008, bei der Europameisterschaft in Norwegen. Nach diesem Kontinental-Turnier konnte man sich auch für kein weiteres mehr qualifizieren.

Mit dem Rücktritt aus dem Nationalteam von Rückraum-Spielerin Katrin Engel (Verabschiedung vor dem Spiel am Samstag) wurde für diese Qualifikation Torfrau Petra Blazek zur neuen Kapitänin ernannt. "Ich will vor allem den jungen Spielerinnen helfen, vor allem da unser Kader immer jünger wird, will ich ein Vorbild sein für sie", betonte Blazek.


Die russischen Olympiasiegerinnen starteten am Mittwoch ebenfalls in die Mission Euro 2018. Mit dem 32:25-Sieg gegen Portugal gelang der Auftakt nach Maß. In der Südstadt soll der zweite Sieg innerhalb von vier Tagen folgen. Dem sind sich auch die Österreicherinnen bewusst. In der anderen Spielpaarung treffen die Portugiesinnen auf das Team aus Rumänien. Dadurch dass die beiden ersten Plätze in der Qualifikationsgruppe 4 wohl vergeben sind, wird es für Österreich darum gehen, den dritten Platz vor Portugal zu erreichen. Das beste drittplatzierte Team aller Gruppen qualifiziert sich ebenfalls für die EM 2018. Daher sind hohe Niederlagen zu vermeiden.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-29 16:06:03
Letzte nderung am 2017-09-29 21:30:03



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