• vom 21.06.2017, 16:44 Uhr

Sport

Update: 21.06.2017, 17:23 Uhr

Olympia

Ein Schritt, viele Stolpersteine




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  • Laut Studie sind redimensionierte Olympische Spiele 2026 in Innsbruck machbar - Skepsis bleibt.

Finanziert werden sollen die Spiele einerseits mit dem IOC-Beitrag von rund 525 Millionen Euro und andererseits durch nationale Sponsoren, Eintrittskarten, Lizenzen, Merchandise und Ähnlichem.

Finanziert werden sollen die Spiele einerseits mit dem IOC-Beitrag von rund 525 Millionen Euro und andererseits durch nationale Sponsoren, Eintrittskarten, Lizenzen, Merchandise und Ähnlichem.© Innsbruck Tourismus Finanziert werden sollen die Spiele einerseits mit dem IOC-Beitrag von rund 525 Millionen Euro und andererseits durch nationale Sponsoren, Eintrittskarten, Lizenzen, Merchandise und Ähnlichem.© Innsbruck Tourismus

Innsbruck. Der erste Schritt in Richtung Olympia 2026 in Innsbruck ist getan, viele Stolpersteine liegen aber noch im Weg zu einer möglichen dritten Durchführung der Winterspiele in der Tiroler Hauptstadt. Die seitens der Politik für eine mögliche Bewerbung im Jahr 2026 geforderten "redimensionierten" Spiele seien laut einer von Land und Stadt in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie jedenfalls möglich. Trotzdem gab es von Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) und Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (FI) keine klare "Ja"-Empfehlung für die geplante Volksbefragung, zurückhaltend äußerten sich andere Parteien.

Er sehe Olympische Winterspiele 2026 in Tirol/Innsbruck jedoch als eine "gute Chance", meinte Platter bei der Präsentation der Studie am Mittwoch in Innsbruck. Man werde nun die Bewerbung weiter verfolgen. "Wenn man die Strategie der Machbarkeitsstudie beibehält, können es mach- und leistbare Spiele werden", erklärte Oppitz-Plörer. Eine Begeisterung für die Spiele müsse und soll jedoch von der Bevölkerung selbst und nicht von der Politik ausgehen, fügte sie hinzu. Deshalb sollen die Tiroler nun unbeeinflusst über die Machbarkeitsstudie und eine mögliche Bewerbung informiert werden, waren sich beide Politiker einig. Die Volksbefragung soll am 15. Oktober gleichzeitig mit der Nationalratswahl stattfinden, bei den jüngsten beiden Innsbrucker Vorstößen in den Neunzigern ergaben Bürgervoten ein "Nein".



Karl Stoss, Präsident des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC), sah die Sache naturgemäß etwas anders. "Ich kann nur mit einem klaren ‚Ja‘ antworten", meinte er. Es gebe keine bessere Chance für Tirol, denn immerhin lebe das Land vom Fremdenverkehr. Sollte sich Tirol/Innsbruck dann bewerben, werde man dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ein "selbstbewusstes Angebot" vorlegen, sagte Platter. Unterstützung erhielt der Landeshauptmann dabei von Stoss. "Das IOC braucht uns mehr als wir das IOC", betonte Stoss. Die Signale, die er bisher erhalten habe, seien ganz klar und eindeutig: "Man will die Spiele wieder in Europa", erklärte der Präsident des ÖOC. Man wolle mit der Studie ein Stück Neuland betreten, meinte einer der Studienautoren bei deren Präsentation. Nicht der Ausrichtungsort soll sich an die Olympischen Spiele anpassen, sondern vice versa. Die Studie setze auf ein dezentrales Konzept. Nicht nur die Wettkämpfe würden in ganz Tirol und darüber hinaus ausgetragen werden, sondern auch die Athleten würden im ganzen Land untergebracht. Damit müssten keine neuen dauerhaften Wettkampfstätten gebaut werden.

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Dokument erstellt am 2017-06-21 16:47:09
Letzte ─nderung am 2017-06-21 17:23:59




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