• vom 28.12.2011, 16:59 Uhr

Ski

Update: 28.12.2011, 17:18 Uhr
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Anna Fenninger feiert im Riesenslalom von Lienz ihren ersten Weltcup-Sieg

Ein unverhoffter Triumph



  • In anderen Disziplinen hätte Fenninger eher mit einer solchen Leistung gerechnet.

Lienz.

Anna Fenninger jubelte in Lienz über ihren ersten Weltcupsieg.

Anna Fenninger jubelte in Lienz über ihren ersten Weltcupsieg.© dapd Anna Fenninger jubelte in Lienz über ihren ersten Weltcupsieg.© dapd

Anna Fenninger hat es gerne unerwartet. "Ich hätte mir echt nicht gedacht, dass ich im Riesenslalom meinen ersten Weltcupsieg feiere", sagte sie, nachdem ihr im Lienzer Riesenslalom genau das gelungen war. Genauso wenig hatte sie bei der WM im Februar in Garmisch-Partenkirchen mit der Goldmedaille in der Super-Kombination gerechnet. Offenbar bringt die Salzburgerin ihre besten Leistungen, wenn sie ohne große Erwartungen ins Rennen geht.

"Es hat vielleicht unverhofft kommen müssen, im Super G habe ich mir wohl zu viel Druck gemacht", resümierte Fenninger, die die Italienerin Federica Brignone und die Französin Tessa Worley auf die Ränge zwei und drei verwies. Der lange ersehnte Sieg sei letztlich aber nur eine Frage der Zeit gewesen. "Ich habe vor allem im Super G schon gesehen, wie knapp ich dran bin", erklärte Fenninger. "Nach dem ersten Lauf (Rang sechs, Anm.) war innerlich das Podium mein Ziel. Der zweite Durchgang war dann aber genau mein Lauf", erzählte die 22-Jährige im Ziel.

Steigerung im Riesenslalom

Information

Damen-Riesenslalom in Lienz:
1. Anna Fenninger (Ö) 2:16,08
2. Federica Brignone (Ita) + 0,20
3. Tessa Worley (Fra) + 0,39

Donnerstag:
Damen-Slalom in Lienz 10.30/13.30
Herren-Abfahrt in Bormio 11.45

Der erste Weltcup-Sieg war auch von ihrem Umfeld schon lange erwartet worden. Vor knapp drei Jahren war Fenninger im Super G von Cortina d’Ampezzo erstmals unter die ersten Drei gefahren. "Jetzt am Podium zu stehen, vor all meinen Fans, das ist das Schönste, das einem Sportler passieren kann", sagte sie.

Eigentlich erzielte Fenninger bisher ihre besten Resultate in den schnellen Disziplinen Abfahrt und Super G, eine Leistungssteigerung im Riesenslalom war in dieser Saison aber unverkennbar. War sie beim Auftakt am Gletscher in Sölden noch mit der hohen Startnummer 31 in die Saison gestartet, überraschte Fenninger schon dort mit Rang sechs, in Aspen belegte sie bereits Rang vier. Nun sorgte sie für den ersten österreichischen Sieg im Riesenslalom seit knapp zwei Jahren, als Kathrin Zettel in Maribor gewonnen hatte.

In Lienz durfte sich neben Fenninger noch eine zweite ÖSV-Läuferin über ihr bestes Weltcup-Resultat freuen, die Halbzeit-Zweite Stefanie Köhle belegte Rang sechs. "Nach meinem zweiten Lauf habe ich geglaubt, weiter hinten zu sein. Aber ich habe gesehen, dass ich auch mit Fehlern in der absoluten Spitze dabei sein kann", sagte Köhle. Fenninger und Köhle werden beim Slalom am Donnerstag nicht am Start sein, Marlies Schild, die im Riesenslalom Rang 15 belegte, wird versuchen, ihre Siegesserie fortzusetzen.




Schlagwörter

ÖSV, Ski-Weltcup, Anna Fenninger

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2011-12-28 17:05:07
Letzte Änderung am 2011-12-28 17:18:17


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