• vom 30.05.2012, 20:53 Uhr

Ski

Update: 30.05.2012, 21:24 Uhr
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Der erfolgreiche Manager litt an einer unheilbaren Nervenkrankheit

Edi Federer mit 57 gestorben



Stets dezent tätig: Edi Federer (rechts) mit Hupert Neuper, Andreas Goldberger, Skispringer Thomas Morgenstern (von links) bei der Feier für Gesamtweltcupsieger Thomas Morgenstern im März 2008.

Stets dezent tätig: Edi Federer (rechts) mit Hupert Neuper, Andreas Goldberger, Skispringer Thomas Morgenstern (von links) bei der Feier für Gesamtweltcupsieger Thomas Morgenstern im März 2008.apaweb / Andreas Schaad Stets dezent tätig: Edi Federer (rechts) mit Hupert Neuper, Andreas Goldberger, Skispringer Thomas Morgenstern (von links) bei der Feier für Gesamtweltcupsieger Thomas Morgenstern im März 2008.apaweb / Andreas Schaad

Der Skisprung-Manager Edi Federer ist tot. Der langjährige Betreuer und väterliche Freund der österreichischen Athleten Andreas Goldberger und Thomas Morgenstern ist am Mittwoch nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 57 Jahren gestorben.

Federer starb am Vormittag zu Hause in Pfarrwerfen im Pongau. Der Salzburger war vor zwei Jahren an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) erkrankt. Seither wurde der Ex-Skispringer im eigenen Haus von seiner Familie gepflegt.

Vor seiner Erkrankung hatte Federer den mehrfachen früheren Gesamtweltcupsieger Goldberger und Olympiasieger Morgenstern zu großen Erfolgen geführt. Auch den Polen Adam Malysz vermarktete der Österreicher. Größter Erfolg seiner eigenen Karriere war der zweite Gesamtrang bei der Vierschanzentournee 1974/75. Dazu belegte Federer beim Springen in Innsbruck Platz zwei.

Die von ihm betreuten Athleten reagierten geschockt auf die Nachricht seines Ablebens. "Wir haben alles besprochen. Es wäre im Sinne von Edi gewesen, dass sie ihre Ziele weiterverfolgen", erklärte Gschwendtner, der die gemeinsame Sportmanagement-Firma übernommen hat. Das Ende sei in den vergangenen Wochen abzusehen gewesen. "Trotzdem ist es schmerzvoll, wenn es dann eintritt", erinnerte Federers Vertrauter.

Für seine Sportler war Federer mehr als nur ein Manager. Ex-Star Goldberger etwa stand er seit dem Frühstadium seiner Karriere 1992 mit Rat und Tat zur Seite - auch in schwierigen Zeiten. Dreifach-Olympiasieger Morgenstern bedankte sich bei seiner zweiten Wahl zu Österreichs "Sportler des Jahres" im vergangenen Herbst ausdrücklich bei seinem schwer kranken Wegbereiter. ALS ist noch weitgehend unerforscht. "Leider hat noch niemand diese Krankheit überlebt", sagte Gschwendtner. Federers Begräbnis in Pfarrwerfen ist am kommenden Montag (4. Juni) um 15.00 Uhr angesetzt.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-30 20:58:19
Letzte Änderung am 2012-05-30 21:24:55


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