• vom 03.01.2018, 17:45 Uhr

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Auf dem Bärenberg winkt der 50er




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  • Slalom in Zagreb: Marcel Hirscher kann am Donnerstag den Jubiläums-Sieg feiern - Mikaela Shiffrin wieder unbezwingbar.

Mikaela Shiffrin carvte in Zagreb zu Weltcupsieg Nummer 38.

Mikaela Shiffrin carvte in Zagreb zu Weltcupsieg Nummer 38.

Zagreb. Im alpinen Ski-Weltcup stehen entscheidende Wochen bevor. Bei den Jänner-Klassikern werden nicht nur die Olympia-Tickets vergeben, für Marcel Hirscher geht es darum, genügend Punkte für seine siebente große Kristallkugel anzusammeln. In Zagreb jagt der Salzburger am Donnerstag (12.45 und 16.30 Uhr/ORFeins) zunächst aber seinen 50. Weltcup-Sieg und eine ÖSV-Bestmarke, die noch alleine im Besitz von Annemarie Moser-Pröll ist.

Nach einer Weihnachtspause, die länger ausfiel als üblich, stieg Hirscher am Neujahrstag beim City-Event in Oslo wieder ins Geschehen ein. Da erntete er als Fünfter immerhin 40 Weltcup-Punkte, während sein derzeit stärkster Widersacher Henrik Kristoffersen nur 15 Zähler mitnehmen konnte.


Hirscher gegen Kristoffersen - wenn man den Rennkalender betrachtet, scheint alles angerichtet für einen Showdown der zwei Supertechniker um den Gesamtweltcup. Denn bis 30. Jänner stehen nicht weniger als fünf Slaloms, zwei Riesentorläufe sowie in Stockholm ein weiterer City-Event auf dem Programm. Speed-Raketen wie Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal sind da hinsichtlich Gesamtweltcup-Ambitionen im Nachteil. "Im Jänner zählt es, da musst du in Topform sein", erklärte Hirscher. "Da kommt man eh nicht mehr zur Ruhe, bis man zu den Olympischen Spielen fliegt." Er weiß, dass er gute Aussichten hätte, sollte er sich bis zur Abreise nach Südkorea einen einigermaßen respektablen Vorsprung erarbeitet haben. Nach Pyeongchang gibt es im März nur noch drei Weltcup-Stationen mit Kranjska Gora (Riesentorlauf, Slalom), Kvitfjell (Abfahrt, Super G) und dem Finale in Aare. Dramatische Verschiebungen sind dann nicht mehr zu erwarten.

Nach einem Trainingstag am Dienstag reiste Hirscher am Mittwochnachmittag nach Zagreb. "Ich fühle mich gut und freue mich darauf", sagte er. Dreimal hat der 28-Jährige auf dem Bärenberg schon gewonnen, meist bei Weichschnee-Verhältnissen wie heuer wieder zu erwarten. Mit einem Sieg am Donnerstag wäre er der vierte Mann nach Ingemar Stenmark (86 Siege), Hermann Maier (54) und Alberto Tomba (50), der die 50er-Marke knacken kann. Doch auch ein zweiter oder dritter Rang wäre historisch, hätte er doch mit 114 Stockerlplätzen seine Salzburger Landsfrau Annemarie Moser-Pröll eingeholt. Nur der Schwede Stenmark (155) und die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (131) waren im Weltcup öfter unter den ersten Drei.

Noch einen weiten Weg vor sich hat diesbezüglich Michael Matt. Der zweite Platz des Tirolers in Oslo war in seiner Karriere sein viertes Top-Drei-Ergebnis. Nach Rang vier in Val d’Isère möchte Matt auch im Spezialslalom möglichst bald wieder eine Siegerehrung mitmachen. "Vor allem deshalb, weil einfach viel weitergegangen ist, körperlich und vom Skifahrerischen", sagte der Flirscher. "Bei mir gilt es hauptsächlich, die Fehler abzustellen. Dann bin ich sicher auf dem Podest."

Königin Shiffrin eine Macht
Keinen Fehler - und damit anders als im Vorjahr bei ihrem Ausfall - leistete sich US-Skistar Mikaela Shiffrin am Mittwoch beim Damen-Slalom auf dem Sljeme. Die 22-jährige Slalom-Königin kürte sich zur "Snow Queen 2018" und feierte ihren 38. Weltcup-Sieg - mit dem Respektabstand von 1,59Sekunden auf die Schweizerin Wendy Holdener und mehr als zwei Sekunden auf die Schwedin Frida Hansdotter. Bei immer dichter werdendem Schneeregen im Finallauf gaben die jungen Österreicherinnen ein kräftiges Lebenszeichen: Hinter Bernadette Schild auf Rang fünf klassierten sich Katharina Gallhuber (Rang sechs) und Katharina Liensberger (Achte). "Ich bin in wirklich guter Form", meinte die etwas untertreibende Siegerin.

Ski-Weltcup in Zagreb:

Damen-Slalom:

1. Mikaela Shiffrin (USA)1:53,07

2. Wendy Holdener (Sz)+1,59

3. Frida Hansdotter (Sw)+2,11

Weiters:

5. Bernadette Schild (Ö) +2,38

Herren-Slalom

Donnerstag, 12.45/16.30 Uhr




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Dokument erstellt am 2018-01-03 17:50:07



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