Winter-Einkauf Fernando Torres (l.) startet gegen Manchester United den nächsten Anlauf auf sein erstes Tor im Chelsea-Dress. Foto: epa

Für Chelsea geht es gegen Manchester United auch um die Zukunft

Eine Frage der Bilanz

  • In der Champions League geht es um den Halbfinal-Einzug.
  • Arsenal bekommt US-Eigentümer.
  • London. (man) Es hat schon etwas Besonderes passieren müssen, um die "Battle of England", das Rückspiel im Viertelfinale der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr) zwischen Manchester United und Chelsea, aus den englischen Schlagzeilen zu verdrängen. Die Übernahme von Arsenal durch den US-Amerikaner Stan Kroenke hat das am Montag geschafft. Kroenke kontrolliert nun 63 Prozent der Arsenal-Anteile.

Damit haben die vier Top-Vereine in der englischen Premier League allesamt mehrheitlich ausländische Besitzer, insgesamt ist die Hälfte der Liga unter ausländischer Kontrolle. Auch United und Chelsea zählen zu diesen Klubs. Dieses Duell lässt sich auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehen. Denn während Manchester United in der Meisterschaft... weiter




Die Fans des Wiener Sportklub waren an der Einigung nicht unbeteiligt. Foto: Jimmy Müller (Wiener SK)

Das Ende einer Trennung naht

  • Grundsätzliche Einigung zwischen WSK und WSC.
  • Hernalser Traditionsverein vor Wiedervereinigung.
  • Wien. "Es gibt sehr helles Licht am Ende des Tunnels", sagt Udo Huber, Präsident des Wiener Sportklubs (WSK). Der Tunnel, von dem Huber spricht, ist die Spaltung der Wiener Sportinstitution Wiener Sportclub (WSC) in de facto zwei Vereine. Die vor Jahren als Wiener Sportklub ausgegliederte Fußballsektion und der Gesamtverein WSC haben sich diese Woche grundsätzlich auf eine Einigung verständigt, was nach jahrelangen Verhandlungen als kleine Sensation durchgeht.

Zur Vorgeschichte: Die Fußballsektion des WSC gliederte sich im Jahr 2002 aus dem Gesamtverein aus und überließ diesem die Schulden, um eine Bundesliga-Lizenz zu bekommen. Der WSK verpflichtete sich in der Folge, die an den WSC überlassenen Schulden zu begleichen. Diese Zahlungen laufen nach wie vor... weiter




Roma-Kapitän Francesco Totti sieht die Champions League diese Saison nur mehr aus der Ferne. Foto: reuters

Für die italienische Serie A bedeuten die jüngsten Misserfolge auch finanzielle Einbußen

Italiens teurer Rückfall

  • Nach AS Roma scheitert auch Milan.
  • Tottenham nach 0:0 im Viertelfinale.
  • Italien verliert vierten Champions-League-Startplatz.
  • Rom. (man/sir) Robinho hatte es auf dem Fuß, auch die Kollegen Zlatan Ibrahimovic und Pato. Aber das notwendige Tor im Rückspiel des Achtelfinales in der Champions League wollte dem AC Milan nicht gelingen, nach dem 0:1 daheim bedeutete das torlose Remis in London das Aus für die Italiener.

Die AS Roma war bereits tags zuvor ausgeschieden. Und wie. Mit 0:3 bei Schachtjor Donezk. Es war ein Auftritt, sinnbildlich für den aktuellen Zustand des italienischen Fußballs. Das 0:1 entstand aus einer harmlosen Hereingabe, dazu vergab Roma einen Elfer, sah eine gelb-rote Karte, und zur Krönung schoss man sich das 0:3 mit einem haarsträubenden... weiter




Zlatko Junuzovic ist einer derer, die die Austria zu Geld machen könnte. Foto: apa/Hochmuth

Die Klubs der tipp3-Bundesliga lukrierten in der Vorsaison mit 160 Millionen Euro einen Rekordumsatz

Abgerechnet wird am Schluss

  • Rekord bei Rapid, Verluste bei Austria.
  • Personalkosten bei einigen Klubs werfen Fragen auf.
  • Wien. Zahlen lügen nicht. Aber bisweilen erzählen sie auch wenig oder verwirren mehr, als sie verraten. Jedes Jahr müssen die zehn Klubs der tipp3-Bundesliga einige Kennzahlen ihrer Bilanzen beim Kreditschutzverband 1870 veröffentlichen. Und diese Zahlen bescheinigen den Vereinen für die Saison 2009/10 eine Umsatzsteigerung von mehr als zwölf Prozent, was inmitten der Finanz- und Wirtschaftskrise durchaus beachtlich ist.

Fast 160 Millionen Euro nahmen die zehn Klubs kumuliert ein, wobei auch die Personalkosten stiegen, allerdings in geringerem Umfang, um etwas mehr als acht Prozent (94,9 Millionen Euro). Tatsächlich aber ist der Anstieg fast ausschließlich Rapid und Sturm zu verdanken, die aufgrund der internationalen Erfolge deutlich höhere Einnahmen verzeichneten... weiter




Fernando Torres hat die Reise von Liverpool nach London zu Chelsea erfolgreich über die Bühne gebracht. Foto: afp

Die Fußball-Transferperiode endete in England mit neuen Rekorden, auch am Festland wurde investiert

Ein kurzer Rausch zum Ausklang

Umgerechnet 255 Millionen Euro gaben die Klubs der englischen Premier League im Jänner aus und übertrafen damit den Rekord von 205 Millionen Euro vom Jänner 2008 problemlos. Hauptverantwortlich für den Transferrekord war Chelsea, der Titelverteidiger liegt mit zehn Punkten Rückstand auf Rang vier. Der Klub von Roman Abramowitsch holte um die... weiter




Kapitän Francesco Totti ist für die AS Roma eine symbolträchtige Figur. Sein langfristiger, lukrativer Vertrag belastet aber das Budget. Foto: ap

Der Fußballklub AS Roma soll in den nächsten Tagen verkauft werden

Eine Ära geht zu Ende

  • Familie Sensi muss Verein wegen Schulden abgeben.
  • US-Konsortium als heißer Kandidat.
  • Restrukturierung notwendig.
  • Rom/Wien. Ein Duell mit Juventus Turin ist für die AS Roma eigentlich immer ein Highlight. So auch am Donnerstag (20.45 Uhr), auch wenn es sich nur um ein Viertelfinale im beschränkt beliebten italienischen Pokal handelt. Im Achtelfinale hat Roma immerhin den Lokalrivalen Lazio hinausgeworfen, so gesehen ist der Bewerb den Roma-Fans in dieser Saison schon sympathisch.

Doch in diesen Tagen blicken die Romanisti nur beschränkt auf die sportliche Entwicklung. Die ist gar nicht einmal so schlecht, neben dem Cup-Viertelfinale steht Roma im Achtelfinale der Champions League, in der Meisterschaft liegt der Klub auf Rang drei. Im Hintergrund geht es aber um die Zukunft. Der seit Monaten schwelende Verkauf soll in die... weiter




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