• vom 02.05.2012, 20:00 Uhr

Sportpolitik

Update: 03.05.2012, 12:19 Uhr
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Schiedsrichter bekommen während der Fußball-EM Maulkorb verpasst

Nur pfeifen, nicht reden



  • Referees dürfen nur am Medientag Interview geben.

Die EM-Schiedsrichter trainieren schon fleißig für die Europameisterschaft im Juni. Auf Interviewtrainings können sie getrost verzichten. - APAweb/epa/Pawel Supernak

Die EM-Schiedsrichter trainieren schon fleißig für die Europameisterschaft im Juni. Auf Interviewtrainings können sie getrost verzichten. APAweb/epa/Pawel Supernak

Warschau. Schiedsrichter sind zum Pfeifen da, nicht zum Reden. So zumindest könnte man den auferlegten Maulkorb für Referees während der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine interpretieren.

"Sie müssen sich auf das Turnier konzentrieren. Es ist den Schiedsrichtern während der EURO nicht erlaubt, Kontakte zu Medien zu haben oder Kommentare abzugeben", sagte der UEFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina am Mittwoch in Warschau bei einem Workshop der zwölf Referees für die EM in Polen und der Ukraine.

Reden nur am Medientag
Nach der Gruppenphase werde es vermutlich einen sogenannten Medientag geben. "Aber zwischendurch dürfen die Schiedsrichter nicht sprechen", stellte der frühere Weltklasse-Referee klar.

Bei der WM 2010 in Südafrika hatte der Fußball-Weltverband nach der scharfen Kritik an den teilweise schwachen Leistungen der Unparteiischen einen Maulkorb verhängt. Die Medientage in Pretoria verkamen daraufhin zu einer Farce, weil sich die Schiedsrichter nicht zu Spielen oder Entscheidungen ihrer Kollegen äußern durften.




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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-02 16:23:11
Letzte Änderung am 2012-05-03 12:19:37


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