• vom 13.04.2012, 21:35 Uhr

Top News

Update: 13.04.2012, 21:41 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (4)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Barack Obama hat seine Steuererkärung veröffentlicht

790.000 Dollar für den Präsidenten



  • Obama facht Wahlkampfdebatte über Höhe fairer Staatsabgaben an.

Der gläserne Präsident: Barack Obama legte seine Steuererklärung offen.

Der gläserne Präsident: Barack Obama legte seine Steuererklärung offen.APAweb/AP/Chris O'Meara Der gläserne Präsident: Barack Obama legte seine Steuererklärung offen.APAweb/AP/Chris O'Meara

Washington. 790.000 US-Dollar hat US-Präsident Barack Obama gemeinsam mit seiner Frau Michelle 2011 verdient. Woher man das so genau weiß? Mister President himself hat es bekanntgegeben. Mit der Veröffentlichung seiner Steuererklärung hat er die Wahlkampfdebatte über die Höhe fairer Staatsabgaben angefacht. Das Dokument wurde am Freitag auf der Website des Präsidialamts veröffentlicht.

Die effektive Steuerquote auf Bundesebene beträgt 20,5 Prozent. Etwa die Hälfte des Einkommens geht auf das Präsidentengehalt von 400.000 Dollar zurück. Der wahrscheinliche republikanische Gegenkandidat Mitt Romney hat seine Steuererklärung noch nicht offen gelegt. Er geht nach eigenen vorläufigen Angaben von einer Steuerquote von 15,4 Prozent bei einem Einkommen von 20,9 Millionen Dollar aus.

Demonstration von Transparenz
In den USA müssen hochrangige Politiker und Beamte gewisse Teile ihrer Finanzen offenlegen. Zwar gehört die eigentliche Steuererklärung nicht dazu. Besonders unter Präsidenten, Vize-Präsidenten und den entsprechenden Kandidaten ist dies jedoch inzwischen üblich, um Transparenz zu demonstrieren.

Das Thema hat in diesem Wahlkampf eine besondere Brisanz gewonnen. Der Demokrat Obama macht sich dafür stark, dass Millionäre wie Romney auf Bundesebene mindestens 30 Prozent ihres Einkommens versteuern müssen. Dies wird nach dem Investmentguru Warren Buffett als "Buffett-Regel" bezeichnet. Politisch hat der Plan jedoch kaum Chancen, weil ihn die Republikaner im Kongress ablehnen.

Steuern weren getrennt erhoben
In den USA werden die Steuern von Bund, Bundesstaaten und Kommunen getrennt erhoben. Auf Bundesebene wird dabei Einkommen aus Arbeit stärker besteuert als aus Kapitaleinträgen, weswegen Millionäre eine niedrigere Steuerquote haben können als Normalverdienende. Der Höchstsatz beträgt 35 Prozent. Obamas effektive Steuerquote - nach Abschreibungen und anderen Abzügen - entspricht grob der des Durchschnittsamerikaners. Experten zufolge zahlen 46 Prozent der US-Bürger gar keine Bundessteuern. In den meisten Fällen ist ihr Einkommen nicht hoch genug. 




Schlagwörter

US-Wahl, Barack Obama

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-13 21:37:15
Letzte Änderung am 2012-04-13 21:41:36


Werbung



Beliebte Inhalte



"Totally sexy" lautet hier das Motto. Und das um jeden Preis. - Luiza Puiu
  • Label balanciert auf dem schmalen Grat zwischen sexy und ordinär.
  • weiter

RBI-Chef Herbert Stepic stellt seine Funktion als CEO zur Verfügung. - APAweb / Hans Klaus Techt
  • "Mr. Osteuropa" verabschiedet sich von seinem "Lebenswerk"
  • weiter

Solidarität, Unverständnis, aber auch Furcht und Hass machen sich in London breit. - APAweb/REUTERS/Luke MacGregor
  • Islamistischer Tathintergrund: Polizei geht von "einsamen Wölfen" aus.
  • weiter

In knapp mehr als vier Minuten - 20 hätte er gehabt - handelte Faymann, ganz ohne einleitende Worte, die 15 Fragen ab. - APAweb/Jäger
  • Kanzler versicherte mehrfach, dass das Bankgeheimnis für Steuer-Inländer nicht angetastet wird.
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Reinhard Göweil Die fünf Agrarkonzerne Monsanto, Pioneer, Syngenta, Limagrain und Bayer kontrollieren weltweit zirka 63 Prozent des Saatguts...weiter





Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt.

23.05.2013: Nach 28 Jahren stießen Biologen auf eine unbekannte Affenart in Afrika: die Lesula-Affen. Sie leben versteckt in der Lomami-Region in der Dem. Rep. Kongo und wurden nun von der Universität von Arizona für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt. Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird.

Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Werbung