• vom 18.05.2012, 22:10 Uhr

Top News

Update: 18.05.2012, 22:28 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Yukiya Amano reist am Sonntag zu Gesprächen in den Iran

IAEO-Chef soll Wogen in Teheran glätten



  • Benjamin Netanyahu sieht kein Anzeichen für Entgegenkommen Irans bei Atomgesprächen.

IAEO-Chef Yukiya Amano bemüht sich um eine diplomatische Lösung der Krise mit dem Iran. - APAweb/Georg Hochmuth

IAEO-Chef Yukiya Amano bemüht sich um eine diplomatische Lösung der Krise mit dem Iran. APAweb/Georg Hochmuth

Wien. Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA), Yukiya Amano, reist am kommenden Sonntag nach Teheran. Das teilte die IAEA in einer Aussendung mit. Amano werde im Iran Themen "beiderseitigen Interesses" besprechen. Am Montag sind Treffen mit dem iranischen Chefverhandler Saeed Jalili und anderen hochrangigen Regierungsvertretern geplant.

Herman Nackaerts, IAEA-Vizedirektor und Chefinspektor, und andere hochrangige Funktionäre der Atombehörde werden Amano nach Teheran begleiten. Am Mittwoch, dem 23. Mai, sollen in Bagdad entscheidende Gespräche über eine Beilegung des Atomstreits geführt werden. Ob dies gelingt, ist allerdings noch offen.

Netanyahu zweifelt
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat sich indes skeptisch vor den Atomgesprächen mit dem Iran geäußert. "Ich sehe keinerlei Beweis, dass der Iran ernsthaft bereit ist, sein Atomprogramm zu beenden", sagte Netanyahu am Rande eines Treffens mit dem tschechischen Präsidenten Václav Klaus in Prag. Netanyahu fügte hinzu, dass nichts besser als eine diplomatische Lösung sei.

Aus Sicht Netanyahus taktiert die Führung in Teheran vor allem. "Der Iran beherrscht dieses Schachspiel nur zu gut und weiß, dass er manchmal ein Bauernopfer bringen muss, um den König zu retten", sagte er.

Am kommenden Mittwoch treffen sich iranische Vertreter in der irakischen Hauptstadt Bagdad zu Atomgesprächen mit der sogenannten 5+1-Gruppe - USA, Russland, China, Frankreich, Großbritannien und Deutschland. Das Treffen war bei der vorangegangenen Verhandlungsrunde mit der internationalen Gemeinschaft Mitte April in Istanbul vereinbart worden.




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-18 17:16:27
Letzte Änderung am 2012-05-18 22:28:27


Werbung



Beliebte Inhalte



Emmelie de Forest holt den nächsten Song Contest nach Dänemark. - APAweb / AP / Alastair Grant
  • Emmelie de Forest setzte sich mit "Only teardrops" gegen 25 Konkurrenten durch.
  • weiter

  • Formel 1, Radio-Symphonieorchester und 250 Jobs stehen zur Diskussion.
  • weiter

 - APA (epa) Eine Sturmflut kurz vor dem Pfingstwochenende hat an den Stränden an der Oberen Adria schwere Verwüstungen angerichtet...weiter

Jon Bon Jovi stand glücklich im Regen. - APAweb/Herbert Pfarrhofer
  • Pollen konnten dem Sänger diesmal nichts anhaben.
  • weiter

Volksschulwand vorher (links) und nachher (rechts) - Bild: Andreas Praefcke An einer Volksschule in Wien mussten nach dem Protest der Mutter einer Schülerin die Kreuze in allen Klassenzimmern entfernt werden...weiter

Reinhard Göweil In Tirol liebäugelt die ÖVP-Führung mit einer Koalition mit den Grünen. In Salzburg geht sich das zwar rechnerisch nicht aus...weiter

  • Der Streit um religiöse Symbole ist ein Nebenschauplatz
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter





Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

18. 5. 2013: Ein lesbisches Paar in Myanmar: Der "Internationale Tag gegen Homophobie" geriet weltweit zu einem bunten und eindringlichen Protest gegen Diskriminierung. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung