Washington. Als Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner steht er so gut wie fest. Ein paar Vorwahlen muss Mitt Romney aber noch absolvieren. Reine Formsache. Am Dienstag standen jene in den Bundesstaaten Arkansas und Kentucky auf dem Programm. Eine klare Sache für den ehemaligen Gouverneur von Massachusetts.
Romney setzte sich mit deutlichem Abstand vor Rick Santorum und Ron Paul durch. Santorum sowie Newt Gingrich hatten bereits ihren Verzicht auf die Kandidatur angekündigt, stehen aber noch auf den Wahlzetteln. Paul dagegen hat noch nicht seinen Verzicht erklärt, aber bereits seinen aktiven Wahlkampf eingestellt.
Die Vorwahlen waren daher ein rein formaler Art und eher eine Bestätigung der breiten Rückendeckung in der Partei für Romney. In Arkansas erhielt Romney nach offiziellen Angaben 71 Prozent der Stimmen, in Kentucky 67 Prozent. Es ist nun noch wahrscheinlicher geworden, dass er auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner Ende August in Florida die für die Ernennung zum Kandidaten nötige Zahl an Delegiertenstimmen erhält. Voraussichtlich wird er die magische Grenze von 1.144 Delegiertenstimmen mit den Vorwahlen in Texas am 29. Mai erreichen.
Der Multimillionär Romney will den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama bei der Präsidentschaftswahl am 6. November herausfordern. (apa/red)