• vom 04.08.2012, 10:41 Uhr

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Update: 04.08.2012, 11:07 Uhr
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Nach Dreisatz-Sieg im olympischen Beachvolleyball-Viertelfinale

Die Schwaiger-Schwestern träumen von Edelmetall



  • "Alles, was jetzt noch kommt, ist Draufgabe", so Stefanie Schwaiger.

Doris und Stefanie Schwaiger freuen sich über den Einzug ins Viertelfinale.

Doris und Stefanie Schwaiger freuen sich über den Einzug ins Viertelfinale.APAweb / APA, Roland Schlager Doris und Stefanie Schwaiger freuen sich über den Einzug ins Viertelfinale.APAweb / APA, Roland Schlager

London. Die österreichischen Beach-Volleyball-Schwestern Doris und Stefanie Schwaiger sind ihrem Medaillentraum bei den Olympischen Spielen in London einen weiteren Schritt näher gerückt. Die Niederösterreicherinnen stehen wie vor vier Jahren in Peking im Viertelfinale. Im Achtelfinale auf dem Horse Guards Parade setzten sich die Schwaigers am Freitagabend gegen die Russinnen Anastasia Wasina/Anna Wosakowa mit 2:1 (17,-16,9) durch.

"Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich kann meine Emotionen gar nicht beschreiben", versicherte Stefanie Schwaiger. "Ich liebe es, hier zu spielen." 15.000 Zuschauer hatten den Paradeplatz im Zentrum Londons wieder einmal in ein Tollhaus verwandelt. "Ich hoffe, dass wir noch länger hierbleiben können", erklärte Schwester Doris. "Jetzt ist alles möglich."

Chinesinnen Zhang Xi/Xue Chen als Gegnerinnen
Im Kampf um den Halbfinaleinzug treffen die Waldviertlerinnen am Sonntag auf die als Nummer zwei gesetzten Chinesinnen Zhang Xi/Xue Chen, die sich in zwei Sätzen über die russischen Shooting-Stars Jekaterina Chomjakowa/Jewgenia Ukolowa hinwegsetzten.

Wasina/Wosakowa waren als Gruppensieger ins Achtelfinale gekommen, die Schwaigers dagegen mussten in der Lucky-Loser-Runde nachsitzen. "Jetzt sind wir dort, wo wir hinwollen - auch von unserem Spiel her", sagte Doris Schwaiger. Nach einem nervösen Start und 6:10-Rückstand drehten die Niederösterreicherinnen den ersten Satz. Lediglich im zweiten Durchgang waren die Russinnen besser im Spiel.

"Großen Kampfgeist gezeigt"
Im dritten Durchgang ließen sich die Schwaiger-Schwestern auch von einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen nicht aus der Ruhe bringen. Den ersten Matchball entschied dafür eine Netzberührung der Russinnen. "Wir haben sehr großen Kampfgeist gezeigt", verriet Verteidigungsspielerin Doris Schwaiger das Erfolgsgeheimnis. "Wir haben es einfach unbedingt gewollt. Wir hatten zu kämpfen, aber zum Glück haben wir ein paar Bälle ausgegraben."

Im Finish funktionierten dann auch die Blocks von Stefanie besser als zuvor. "Alles, was jetzt noch kommt, ist Draufgabe", erklärte die 25-Jährige. Als Olympia-Ziel hatte sich Österreichs Nummer-eins-Duo den Achtelfinaleinzug gesetzt. 2008 in Peking waren die Schwaigers im Viertelfinale an den topgesetzten Lokalmatadorinnen Tian Jia/Wang Jie gescheitert. Die beste rot-weiß-rote Olympia-Platzierung im Beach-Volleyball haben sie mit Rang fünf bereits eingestellt.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-04 10:46:25
Letzte Änderung am 2012-08-04 11:07:56


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