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Update: 12.08.2012, 09:46 Uhr
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Staffel-Sieg mit Jamaika über 4 x 100 Meter

Usain Bolt macht den Gold-Hattrick perfekt



  • Mexiko schickt Brasiliens Fußballer mit Silber nach Hause.

Zwei Ausnahme-Sprinter unter sich: Jamaikas "Goldene" Yohan Blake (li.) und Usain Bolt.

Zwei Ausnahme-Sprinter unter sich: Jamaikas "Goldene" Yohan Blake (li.) und Usain Bolt.APAweb/EPA/Mabanglo Zwei Ausnahme-Sprinter unter sich: Jamaikas "Goldene" Yohan Blake (li.) und Usain Bolt.APAweb/EPA/Mabanglo

Usain Bolt hat auch dem letzten Tag der Stadion-Wettbewerbe in der Leichtathletik bei den Olympischen Spielen in London seinen Stempel aufgedrückt. Mit der 4 x 100 Meter-Staffel Jamaikas triumphierte er in der neuen Weltrekord-Zeit von 36,84 Sekunden und holte sich damit sein drittes Gold, in seiner Karriere hat er bereits sechs Olympiasiege gesammelt. Ebenfalls über gleich drei Triumphe in London jubeln darf Allyson Felix, die mit den USA die 4 x 400 Meter-Staffel der Damen gewann.

  Den Abschluss der Bahnbewerbe bildete die Sprintstaffel bei den Männern und sie brachte sowohl den erwarteten Zweikampf Jamaika gegen USA als auch den prognostizierten Weltrekord für den Karibikstaat. Bis zum letzten Wechsel lagen die beiden Teams praktisch gleichauf, ehe Usain Bolt seinem Kontrahenten Ryan Bailey davonzog und die erste Zeit einer 4 x 100 Meter-Staffel unter 37 Sekunden fixierte.

Mo Farah verzückt Großbritannien
  Was der internationalen Sportwelt Bolt, ist den Briten Mo Farah. Nach den 10.000 Metern sicherte er sich zur Freude des Publikums in einem langen Sprint auch die 5.000 Meter und trat damit in die Fußstapfen des Äthiopiers Kenenisa Bekele, der in Peking beide Strecken für sich entschieden hatte.

  Eine überraschende Niederlage gab es für Caster Semenya. Die Südafrikanerin musste sich trotz eines erstaunlichen Schlussspurts der Russin Marija Sawinowa geschlagen geben und sich mit Silber begnügen. Einen Favoritensieg feierte dagegen in einem hochwertigen Hochsprung der Damen die Russin Anna Tschitscherowa, die 2,05 Meter überquerte. Eher bescheiden war dagegen die Siegesweite im Speerwurf der Herren. Der erst 19-jährige Überraschungssieger Keshorn Walcott aus Trinidad/Tobago schleuderte den Speer auf 84,51 Meter.

Mexiko bezwingt Brasilien im Fußball-Finale
  Neben der Leichtathletik galt am vorletzten Wettkampf-Tag das Hauptaugenmerk dem Fußball - und Brasilien muss entgegen den meisten Prognosen bei Olympia weiter auf sein erstes Fußball-Gold warten. Im Wembleystadion unterlag der Gastgeber der nächsten Spiele Mexiko überraschend 1:2. Vor der Londoner Olympia-Rekordkulisse von 86.162 Zuschauern erzielte Oribe Peralta beide Treffer für die Mexikaner, die erstmals Olympiasieger im Fußball wurden. Bereits nach 27 Sekunden brachte der Angreifer sein Team in Führung, in der 75. Minute erhöhte der 28-Jährige auf 2:0. Der Anschlusstreffer der Brasilianer durch Hulk in der Nachspielzeit kam zu spät.

  Wenigstens im Volleyball gab es für Brasilien etwas zu holen. Im Finale des Damen-Turniers mussten sich die US-Amerikanerinnen mit 1:3 geschlagen geben. Hockey-Gold ging wie 2008 bei den Männern an Deutschland, das mit einem Treffer kurz vor Schluss den 2:1-Erfolg über die Niederlande sicherstellte.

  In der Rhythmischen Gymnastik schaffte es die Russin Jewgenia Kanajewa als erste Athletin überhaupt, ihren Olympiasieg im Vierkampf zu wiederholen. Ohne Überraschung endete auch das Moutainbike-Rennen der Frauen. Mit der Französin Julie Bresset gewann die Topfavoritin überlegen vor der deutschen Peking-Olympiasiegerin Sabine Spitz. Abgeschlossen wurden am Samstag die Kanu-Wettkämpfe und noch einmal gab es für die Gastgeber etwas zu bejubeln. Ed McKeever entschied den Kanu-Sprint für sich. Gold im Modernen Fünfkampf wurde eine Beute des Tschechen David Svoboda.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-12 09:44:28
Letzte Änderung am 2012-08-12 09:46:02


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