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Update: 14.08.2012, 12:39 Uhr
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Schütze rastete wegen Zwangsräumung aus

Schießerei nahe Universität in Texas: Drei Tote



  • Täter galt als Waffennarr.

Die Polizei am Schauplatz der Schießerei in Texas. - APAweb/Bryan College Station Eagle, Dave Mc Dermand/AP

Die Polizei am Schauplatz der Schießerei in Texas. APAweb/Bryan College Station Eagle, Dave Mc Dermand/AP

Washington. Eine geplante Zwangsräumung hat nahe einer Universität im US-Bundesstaat Texas zu einer Schießerei mit drei Todesopfern und vier Verletzten geführt. Ein 35-Jähriger habe sich in der Stadt College Station in seiner Wohnung verschanzt und einen Polizeibeamten (41) erschossen, der ihm den Räumungsbefehl übergeben wollte, berichtete der Sender CNN am Montagabend (Ortszeit).

Auch ein 43 Jahre alter Passant sei ums Leben gekommen, teilte die Stadtverwaltung mit. In dem rund 30 Minuten dauernden Schusswechsel sei schließlich der Schütze von der Polizei getroffen worden und später im Krankenhaus gestorben. Drei weitere Beamte sowie eine Passantin wurden verletzt.

Täter galt als Waffennarr
Offenbar sei der Schütze ein Waffennarr gewesen, hieß es. Zu den "inspirierenden Personen" habe er auf seiner Seite im Sozialnetzwerk Facebook unter anderem die Erfinder des Kalaschnikow-Gewehrs und des Revolvers gezählt. Die Mutter sagte, ihr Sohn sei krank gewesen. "Unsere Familie ist über diese Tragödie geschockt und am Boden zerstört."

Der Schütze lebte wenige Blöcke vom Campus der A&M-Universität entfernt. Die Hochschule der Stadt (knapp 100.000 Einwohner) hatte wegen der Schüsse einen Alarm ausgelöst und alle Menschen in der Umgebung auf ihrer Website und per SMS aufgefordert, das Gelände zu meiden.

Gouverneur verteidigt Recht auf Waffenbesitz
Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, verteidigte trotz der Schießerei das Recht der Amerikaner, Waffen zu besitzen. "Die Menschen in Texas müssen in der Lage sein, sich in ihren Häusern zu verteidigen", sagte er. Ob der Schütze einen Waffenschein hatte, ist nicht bekannt.

Erst am 5. August hatte ein ehemaliger US-Soldat in einem Sikh-Tempel in Wisconsin sechs Menschen erschossen und sich dann selbst getötet. Vor knapp einem Monat hatte ein junger Mann in einem Kino in Aurora (Colorado) während der Premiere des neuen "Batman"-Films "The Dark Knight Rises" ein Blutbad mit zwölf Toten angerichtet.




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Texas

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-13 22:18:02
Letzte Änderung am 2012-08-14 12:39:08


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