
Der Mörder von John Lennon muss auch 32 Jahre nach der Tat im Gefängnis bleiben. Die New Yorker Justiz verweigerte dem mittlerweile 57-jährigen Mark David Chapman am Donnerstag zum siebten Mal in Folge eine Haftentlassung.
Chapman wurde zu einer Haftstrafe von 20 Jahren bis lebenslänglich verurteilt, nachdem er den ehemaligen Beatle am 8. Dezember 1980 vor seiner New Yorker Wohnung erschossen hatte.
Der 57-Jährige musste der zuständigen Behörde per Videokonferenz Rede und Antwort stehen. In der Begründung der Ablehnung hieß es, eine Entlassung würde den Respekt für das Gesetz untergraben und den tragischen Verlust von Leben trivialisieren, den Chapman mit seinem "abscheulichen, unprovozierten, gewalttätigen, kalten und berechneten" Verbrechen verursacht habe
In der Vergangenheit hat sich Lennons Witwe Yoko Ono mehrmals gegen eine Entlassung Chapmans ausgesprochen.
Da sein Fall nur alle zwei Jahre verhandelt wird, kann er erst 2014 wieder um Freilassung ansuchen.
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