• vom 25.08.2012, 12:48 Uhr

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Update: 25.08.2012, 19:51 Uhr
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Polizisten legten US-Diplomaten Hinterhalt

Rätselraten um Schießerei bei US-Botschaft in Mexiko



  • Botschaftsmitarbeiter sollen Drogenfahnder gewesen sein

Auf der Jagd nach Kriminellen hat die mexikanische Bundespolizei zwei Mitarbeiter der US-Botschaft und einen einheimischen Soldaten angeschossen.

Auf der Jagd nach Kriminellen hat die mexikanische Bundespolizei zwei Mitarbeiter der US-Botschaft und einen einheimischen Soldaten angeschossen.APAweb/REUTERS/Daniel Becerril Auf der Jagd nach Kriminellen hat die mexikanische Bundespolizei zwei Mitarbeiter der US-Botschaft und einen einheimischen Soldaten angeschossen.APAweb/REUTERS/Daniel Becerril

Ciudad de Mexico. Mexikanische Bundespolizisten haben ein Fahrzeug der US-Botschaft beschossen und zwei Diplomaten verletzt. Auch ein mexikanischer Marinekapitän, der die Botschaftsangehörigen begleitete, wurde bei dem Zwischenfall am Freitag (Ortszeit) nahe der Hauptstadt Ciudad de Mexico verletzt. Die US-Botschaft beschuldigte die mexikanische Bundespolizei in einer Erklärung, einen Hinterhalt gelegt zu haben.

  Über die Identität der US-Diplomaten herrschte Stillschweigen. Die Zeitung "El Universal" will aus inoffiziellen Kreisen erfahren haben, dass es sich bei den beiden um Drogenfahnder handelt. Sie waren den Angaben zufolge auf dem Weg zum Stützpunkt Xalatlaco der Marine im Bundesstaat Morelos. Der Zwischenfall ereignete sich nahe der Ortschaft Tres Marías rund 40 Kilometer südlich von Ciudad de Mexico.

  Innenminister Alejandro Poire entschuldigte sich für den Zwischenfall und versprach eine lückenlose Aufklärung des Geschehens. Zwölf Bundespolizisten wurden Medienberichten zufolge festgenommen und seit Samstag von der Generalstaatsanwaltschaft verhört.

  Die Vertreter der US-Botschaft waren in Begleitung des Marinesoldaten südlich der Hauptstadt Richtung Cuernavaca unterwegs. Als sie zu einem Stützpunkt der Marine von der Autobahn abgebogen waren, überholten sie bewaffnete Polizisten, um ihr Fahrzeug zu stoppen. Der Fahrer des Diplomatenwagens habe, so berichteten mexikanische Medien am Samstag, gewendet und sei auf die Autobahn zurückgekehrt, um zu entkommen.

  Bei der Verfolgungsjagd hätten die Polizisten das Feuer auf das gepanzerte Diplomatenfahrzeug eröffnet. "Augenblicke später waren drei weitere Fahrzeuge der Bundespolizei am Ort, nahmen die Verfolgung auf und schossen ebenfalls auf den Wagen der Botschaft der USA", heißt es in der Mitteilung weiter. Der Wagen wurde von zahlreichen Geschoßen getroffen.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-25 12:50:09
Letzte Änderung am 2012-08-25 19:51:50


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