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Update: 26.08.2012, 15:38 Uhr
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Sie werden noch gesucht

Zwei Pussy-Riot-Bandmitglieder vor Justiz aus Russland geflohen



  • Ehemann: In Land ohne Auslieferungsabkommen mit Moskau.

Auf der ganzen Welt - hier ein Bild aus Polen - wird gegen das Urteil gegen drei der fünf Mitglieder der russischen Punk-Band "Pussy Riot" protestiert. Jetzt wurde bekannt, dass die beiden anderen Frauen, die im Februar mit den für ihre Auftritte charakteristischen bunten Sturmmasken über den Gesichtern die größte Kirche in Moskau gestürmt haben, außerhalb Russlands untergetaucht sind. - APAweb / AP

Auf der ganzen Welt - hier ein Bild aus Polen - wird gegen das Urteil gegen drei der fünf Mitglieder der russischen Punk-Band "Pussy Riot" protestiert. Jetzt wurde bekannt, dass die beiden anderen Frauen, die im Februar mit den für ihre Auftritte charakteristischen bunten Sturmmasken über den Gesichtern die größte Kirche in Moskau gestürmt haben, außerhalb Russlands untergetaucht sind. APAweb / AP

Moskau. Zwei Mitglieder der regierungskritischen Punkband Pussy Riot sind aus Russland geflohen. Die beiden Musikerinnen wollten einer strafrechtlichen Verfolgung entgehen, teilte die Band am Sonntag über Twitter mit. In der Nachricht hieß es zudem: "Sie rekrutieren ausländische Feministinnen, um neue Aktionen vorzubereiten."

Drei von fünf verurteilt - zwei werden noch gesucht: untergetaucht

Drei Musikerinnen der Band waren wegen "Rowdytums aus religiös motiviertem Hass" zu je zwei Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatten - gemeinsam mit zwei weiteren Mitgliedern - im Februar mit den für ihre Auftritte charakteristischen bunten Sturmmasken über den Gesichtern die größte Kirche in Moskau gestürmt und in einem "Punk-Gebet" lautstark ihre Wut über den heutigen Präsidenten Wladimir Putin zum Ausdruck gebracht. Die Polizei hatte Anfang der Woche erklärt, nach den anderen beiden Frauen zu suchen.

Der Ehemann einer der verurteilten Musikerinnen bestätigte, dass die anderen beiden "an einem sicheren Ort außerhalb der Reichweite der russischen Polizei" seien. Das Land habe mit Russland kein Abkommen zur Auslieferung. (apa/reuters)




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Pussy Riot

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-26 15:29:13
Letzte Änderung am 2012-08-26 15:38:57


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