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BZÖ-Abgeordnete Schenk will nicht zu Neo-Partei wechseln

Absage für Stronach



  • Suche nach viertem Abgeordneten.

Hat Frank Stronach schon vier Nationalratsabgeordnete für seine neue Partei gewinnen können? - APAweb / EPA

Hat Frank Stronach schon vier Nationalratsabgeordnete für seine neue Partei gewinnen können? APAweb / EPA

Graz. Die steirische BZÖ-Mandatarin Martina Schenk will nicht zur noch zu gründenden Partei von Frank Stronach wechseln. Es habe zwar einen Kontaktversuch am Freitag gegeben, aber es bleibe bei dem, was sie bereits am 20. August gesagt habe: Sie sei BZÖ-Abgeordnete und bleibe dies auch.

Der "wilde" Ex-BZÖ-Mandatar Robert Lugar, der nunmehr bei Frank Stronach an Bord ist, hatte davor auf APA-Anfrage bestritten, dass es im Nationalrat bereits einen vierten Unterstützer für die zu gründende Partei des Austro-Kanadiers gibt. Entsprechende Aussagen seines früheren BZÖ-Kollegen Wolfgang Spadiut seien "eine Falschinformation".

"Dass ich mit Spadiut gesprochen habe, das ist richtig", so Lugar. So wie er eben laufend Gespräche führe mit Personen, die sich in der Vergangenheit mit der politischen Situation in Österreich unzufrieden gezeigt hätten und denen er Veränderungswillen zutraue. Dass Stronachs Mannen aber nur mehr einen Mandatar brauchen, um die für die Klubstärke nötige Abgeordnetenzahl von fünf Personen zu erreichen, bestritt Lugar. Man strebe auch nicht primär nach dem Klubstatus, hielt er weiters fest - hätte aber natürlich auch nichts dagegen, wenn man ihn erlangen könne.

Lugar hatte diese Woche bekanntgegeben, Stronach bei seiner Kandidatur für die Nationalratswahl 2013 zu unterstützen. Zuvor hatten bereits der aus der SPÖ ausgetretene Kärntner Abgeordnete Gerhard Köfer und der Ex-BZÖ-Mandatar Erich Tadler ihre Mitarbeit beim Milliardär zugesagt.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-26 17:05:10
Letzte Änderung am 2012-08-27 12:23:48


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