• vom 26.08.2012, 17:52 Uhr

Top News

Update: 31.08.2012, 21:29 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (3)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



WAC feiert ersten Bundesliga-Heimsieg

Rapid verliert beim Aufsteiger



  • Hütteldorfer verpassen Rückeroberung der Tabellenführung von Austria.

Rapid ließ beim WAC Punkte liegen. - APAweb / Gert Eggenberger

Rapid ließ beim WAC Punkte liegen. APAweb / Gert Eggenberger

Wolfsberg. Für Rapid ist die Generalprobe vor dem Europa-League-Play-off-Rückspiel gegen PAOK Saloniki am Donnerstag misslungen. Die Wiener verloren am Sonntag zum Abschluss der sechsten Fußball-Bundesliga-Runde auswärts gegen den WAC mit 0:1 (0:1). Für den Aufsteiger aus Wolfsberg, für den Dario Baldauf traf (18.), war es das erste Tor und der erste Sieg in der mit 7.300 Zuschauern ausverkauften Lavanttal-Arena in der Bundesliga überhaupt.

Die größtenteils enttäuschenden Rapidler kassierten damit auch ihre zweite Saisonniederlage (nach dem Heim-0:3 im Derby gegen die Austria) und verpassten die Rückeroberung der Tabellenspitze vom drei Punkte voranliegenden Lokalrivalen Austria. Außerdem ging für die Hütteldorfer eine Serie von sieben Auswärtsspielen in Folge ohne Niederlage zu Ende. Die Kärntner machten im vierten Anlauf die ersten Punkte im eigenen Stadion und kletterten auf Rang acht.

Rapid-Coach Peter Schöttel ließ nach dem kräfteraubenden Auftritt in Griechenland am Donnerstag (1:2) wie angekündigt das Rotationsprinzip walten. In der Abwehr rückten Pichler (für den kranken Gerson) und Schrammel (statt Katzer) in die Mannschaft, das neu formierte defensive Mittelfeld bildeten Kulovits (Heikkinen) und Prager (Ildiz). Zudem bekam an vorderster Front US-Teamspieler Boyd (Alar) die Chance.

Aber auch die Kärntner waren gegenüber der 0:1-Heimpleite gegen Mattersburg fast nicht wiederzuerkennen. Sollbauer (Solano), Polverino (Messner), De Paula (Stückler) und Rivera (Falk) rückten in die Startformation. Und der Auftritt der Hausherren bei aufgrund des starken Regens vor und zum Teil auch während der Partie schwierigen Platzverhältnissen war vielversprechend.

Erster WAC-Heimtreffer in der Bundesliga
Die Kärntner boten vor den Augen von ÖFB-Teamchef Marcel Koller eine gute Leistung und waren gegen verhalten und ideenlos wirkende Rapidler viel gefährlicher. Nach einem Konter und De-Paula-Lochpass traf Kerhe aus guter Position den Ball nicht richtig und schoss doch weit am Tor vorbei (9.). Der Führungstreffer fiel nach einer Standardsituation. Nach Liendl-Freistoß köpfelte Baldauf zum 1:0 ein (18.). Rapid-Goalie Königshofer war zu zögerlich aus seinem Tor gekommen. Der Treffer war historisch, war es doch der erste des WAC im eigenen Stadion in der Bundesliga.

Die Rapidler wurden nur zweimal gefährlich und das zuerst dank eines Schnitzers des sonst starken WAC-Tormanns Dobnik. Grozurek traf mit einem Volley-Abstauber aber das leere Tor nicht (22.). Zudem ging ein Sonnleitner-Kopfball hauchdünn am langen Eck vorbei (31.). Abgesehen davon waren die Wolfsberger dem 2:0 näher. Königshofer parierte einen Jacobo-Schuss (32.).

Zur Pause reagierte Schöttel auf die schwache Vorstellung mit einem Doppeltausch. Ildiz statt Kulovits und Alar statt Grozurek sollten neue Impulse bringen. Vorerst viel gefährlicher waren aber neuerlich die Kärntner. Königshofer konnte sich aber im Duell mit De Paula auszeichnen (51.) und wehrte gleich darauf einen Kerhe-Schuss mit Mühe ab (52.).

Je länger die Partie allerdings dauerte, umso mehr übernahmen die Hütteldorfer die Initiative. Dobnik musste innerhalb einer Minute gleich zwei Glanzparaden zeigen, bei einem gut angetragenen Ildiz-Schuss (58.) sowie einem von von Alar abgefälschten Pichler-Abschluss (58.). In der 77. Minute rutschten gleich drei Rapidler an einem Schaub-Stangelpass vorbei. Außerdem rettete Polverino im Rutschen bei einem Schuss des sonst komplett farblos gebliebenen Boyd (81.). (apa)




Schlagwörter

Rapid Wien, WAC

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-08-26 17:39:09
Letzte Änderung am 2012-08-31 21:29:30


Werbung



Beliebte Inhalte



Hier wird vereint, was vor ein paar Jahren für Kopfschütteln sorgte. - Mazak
  • Am 23. Mai eröffnet die Wohngemeinschaft offiziell ihre Pforten.
  • weiter

Jon Bon Jovi stand glücklich im Regen. - APAweb/Herbert Pfarrhofer
  • Pollen konnten dem Sänger diesmal nichts anhaben.
  • weiter

Emmelie de Forest holt den nächsten Song Contest nach Dänemark. - APAweb / AP / Alastair Grant
  • Emmelie de Forest setzte sich mit "Only teardrops" gegen 25 Konkurrenten durch.
  • weiter

Verlierer des syrischen Bürgerkriegs ist die Bevölkerung. Viele Gebiete sind praktisch unbewohnbar (hier:  Deir al-Zor ). Die UNHCR zählt bereits 1,5 Millionen Flüchtlinge. - Foto: apaWeb / Reuters - Khalil Ashawi
  • Regierungstruppen erobern Qusayr
  • weiter

Volksschulwand vorher (links) und nachher (rechts) - Bild: Andreas Praefcke An einer Volksschule in Wien mussten nach dem Protest der Mutter einer Schülerin die Kreuze in allen Klassenzimmern entfernt werden...weiter

Reinhard Göweil In Tirol liebäugelt die ÖVP-Führung mit einer Koalition mit den Grünen. In Salzburg geht sich das zwar rechnerisch nicht aus...weiter

  • Der Streit um religiöse Symbole ist ein Nebenschauplatz
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter





Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi"

Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York. Die letzten Stufen werden noch eingekleidet, und dann kanns los gehen:

18. 5. 2013: Ein lesbisches Paar in Myanmar: Der "Internationale Tag gegen Homophobie" geriet weltweit zu einem bunten und eindringlichen Protest gegen Diskriminierung. Noch herrscht auf der Croisette vor dem Palais des Festivals in Cannes die Ruhe vor dem Sturm.

Werbung