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Update: 28.08.2012, 11:29 Uhr
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FPÖ-Obmann im Sommergespräch

Strache: Koalition nur mit Referendum zu Euro-Austritt



  • Aufregung um Facebook-Cartoon verstand Strache nicht.

Wolf trifft Strache zum Sommergespräch. Trotz Taferl war dem FPÖ-Obmann keine Antwort zu entlocken. - APAweb/ORF/MILENKO BADZIC

Wolf trifft Strache zum Sommergespräch. Trotz Taferl war dem FPÖ-Obmann keine Antwort zu entlocken. APAweb/ORF/MILENKO BADZIC

Wien. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache will eine Volksabstimmung über den Austritt aus der Währungsunion zur Koalitionsbedingung nach der nächsten Nationalratswahl machen. "Ein Euro-Austritt ist ein Weg, über den wir nachdenken müssen, und es ist notwendig, die Bevölkerung abstimmen zu lassen", sagte er am Montag im "ORF-Sommergespräch".

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Die Aufregung über einen als antisemitisch kritisierten Cartoon auf seiner Facebook-Seite verstand er nicht. "Ich wollte aufzeigen, wie heute Umverteilung stattfindet. Ich habe viele israelische und jüdische Freunde, die nichts Antisemitisches erkennen - selbstverständlich ist kein Antisemitismus mit dem Bild verbunden", so Strache.

Die Kritik an der Zeichnung sah er als Ausdruck "der Angst, die man hat, dass Heinz-Christian Strache stärkste politische Kraft wird". Auf die von Armin Wolf angesprochene Tatsache, dass der Vorwurf des Antisemitismus von zahlreichen internationalen Medien erhoben wurde, die sich wohl nicht von Strache fürchten, wusste der FPÖ-Chef keine Antwort.

Angesprochen auf die Umfragewerte für Stronachs Partei meinte Strache, dass versucht werde, "künstliche Bilder zu schaffen, die davon abzulenken versuchen, dass es bei der nächsten Wahl das Duell Strache gegen Faymann geben wird". Stronach werde keinen Erfolg haben, die FPÖ sei immer der Schmied, daher gebe es keinen Grund, die Interessenvertretung woanders zu suchen. Auch wenn er sich "weder links noch rechts" einordnen möchte, sieht Strache rechts von der FPÖ keinen Platz.


817.000 Zuseher sahen drittes ORF-"Sommergespräch"
FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache und Armin Wolf haben am Montagabend einen Quotenrekord geschrieben. Durchschnittlich 817.000 Zuseher verfolgten das dritte "Sommergespräch" auf ORF 2, was einem Marktanteil von 31 Prozent entspricht. Diese Ausgabe der "Sommergespräche" war damit die reichweitenstärkste seit es die Polit-Gespräche gibt, wie der ORF am Dienstag in einer Aussendung mitteilte.

  

Die Jubelreaktion der FPÖ ließ denn auch nicht lange auf sich warten. In einer Aussendung sah sich Generalsekretär Harald Vilimsky bestätigt, "dass die Österreicher an freiheitlichen Inhalten und an neuen Wegen jenseits der hiesigen großkoalitionären Brüsseler-Kniefalls-Politik großes Interesse hätten".

Dass das rege Zuseherinteresse für die diesjährigen "Sommergespräche" auch an der Leistung von Moderator Armin Wolf liegen muss, zeigt die Tatsache, dass auch die vorigen beiden Ausgaben mit BZÖ-Chef Josef Bucher und Grünen-Chefin Eva Glawischnig Spitzenquoten einfahren und die beiden Politiker ihre Zuschauerzahlen jeweils verdoppeln konnten.

   Das nächste "Sommergespräch" führt Wolf am 3. September um 21.05 Uhr in ORF 2 mit ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger.




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Dokument erstellt am 2012-08-27 22:44:02
Letzte Änderung am 2012-08-28 11:29:52


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