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Update: 28.08.2012, 21:47 Uhr
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Vor Kür Romneys

US-Republikaner nehmen Arbeit auf Parteitag auf



  • Verspätung durch Hurrikan "Isaac"

Mitt Romney soll am Dienstag offiziell zum US-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner gewählt werden. - APAweb / Reuters / Brian Snyder

Mitt Romney soll am Dienstag offiziell zum US-Präsidentschaftskandidaten der Republikaner gewählt werden. APAweb / Reuters / Brian Snyder

Tampa. Mit Mitt Romney an der Spitze wollen die US-Republikaner die Wahlschlacht um das Weiße Haus gewinnen. Nach einer Verschiebung wegen des heftigen Tropensturms um 24 Stunden eröffneten die Republikaner ihren Parteitag am Dienstagnachmittag (Ortszeit) mit der Nationalhymne und dem Fahneneid der USA. Anschließend nahmen die Delegierten mit der Klärung von Verfahrensfragen die Arbeit auf.

Am Dienstagabend sollten über 2000 Delegierte den 65 Jahre alten Ex-Gouverneur auch offiziell zum Gegenkandidaten von Amtsinhaber Barack Obama für die Präsidentenwahl küren. Das monatelang minuziös geplante Programm des Parteitagsspektakels in Tampa (Florida) wurde vom Hurrikan "Isaac" durcheinandergewirbelt. Der Sturm verdrängte Romney und die Republikaner streckenweise als Top-Thema aus den TV-Nachrichten.

Ein Tag Verspätung durch "Isaac"
"Wir werden Mitt Romney und Paul Ryan nominieren, damit sie der nächste Präsident und der nächste Vizepräsident der Vereinigten Staaten werden", sagte Parteichef Reince Priebus. Die beiden werden Amerika aus der Krise holen und die Wirtschaft wieder in Schwung bringen. "Wenn Obama vier weitere Jahre regieren sollte, würden wir nichts als weiteren Niedergang erleben." Es gelte, "den amerikanischen Traum wiederherzustellen".

Der Tropensturm "Isaac" trifft just zur Nominierung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten auf die Südostküste der USA.

Der Tropensturm "Isaac" trifft just zur Nominierung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten auf die Südostküste der USA.APAweb/Reuters/Nasa Der Tropensturm "Isaac" trifft just zur Nominierung des republikanischen Präsidentschaftskandidaten auf die Südostküste der USA.APAweb/Reuters/Nasa

Mit einem Tag Verspätung wegen "Isaac" begannen die über 4000 Delegierten und Ersatzdelegierten ihre Arbeit. Wichtigster Punkt war die offizielle Nominierung Romney. Die stundenlange Prozedur, bei der die Delegierten von allen 50 Bundesstaaten ihre Stimme abgeben müssen, sollte erst gegen Mitternacht mitteleuropäischer Sommerzeit beendet sein.

Am Ausgang bestanden keine Zweifel, weil Romney in den Vorwahlen die nötige Delegiertenmehrheit gewonnen hatte. Formell gilt Romney nach Angaben der republikanischen Partei aber erst als Kandidat, wenn er die Nominierung in seiner Rede zum Abschluss der "Convention" am Donnerstag annimmt.

Romney war am Dienstagmorgen in Tampa gelandet, Einzelheiten zu seinem Tagesprogramm waren nicht bekannt. Allerdings wurde damit gerechnet, dass er die Parteitagsrede seiner Frau Ann am Abend verfolgen würde. Zum Auftakt des Politikspektakels in der Sport- und Veranstaltungsarena "Tampa Bay Times Forum" sollten zudem Romneys Vorwahlrivale Rick Santorum sowie der populäre Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, das Wort ergreifen.

Nominierungsrede am Donnerstag
Seine große Nominierungsrede hält Romney erst zum Abschluss am Donnerstag. Hinter Romney liegen 15 Monate parteiinterner Wahlkampf. Der Republikaner hatte Anfang Juni 2011 erklärt, dass er sich um das Präsidentenamt bewirbt.

Die Parteiführung schloss auch weitere Änderungen im Parteitagsfahrplan wegen Unwetters nicht aus. Der Tropensturm wurde am Dienstag zu einem Hurrikan hochgestuft. Nach Berechnungen der Meteorologen könnte er im Bundesstaat Louisiana mit voller Wucht auf die Küste treffen. Am Mittwoch vor sieben Jahren hatte Hurrikan "Katrina" an gleicher Stelle Tod und Verwüstung nach New Orleans gebracht. Kommentatoren meinten, bei einer neuerlichen Katastrophe könne das Parteitagsspektakel nicht einfach weitergehen.

Rund zehn Wochen vor den Präsidentenwahlen markieren die Parteitage den Beginn der heißen Wahlkampfphase. Obamas Demokraten halten ihr Treffen kommende Woche in Charlotte im Bundesstaat North Carolina ab. (apa/afp/dpa)




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Republikaner

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Dokument erstellt am 2012-08-28 13:49:56
Letzte Änderung am 2012-08-28 21:47:39


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