• vom 06.09.2012, 16:27 Uhr

Top News

Update: 06.09.2012, 16:29 Uhr
  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief
  • Empfehlen/Teilen



Erhöhter Druck im Inneren nach Erdbeben von 2011

Anzeichen für möglichen Ausbruch des japanischen Vulkans Fuji



Experten haben beim Vulkan Mount Fuji Hinweise auf eine mögliche Eruption entdeckt. Der Druck im Inneren des japanischen Wahrzeichens sei nach den schweren Erdbeben im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Der Druck in der Magmakammer tief unter dem Berg sei derzeit sogar höher als beim letzten Ausbruch des Vulkans im Jahr 1707. - APAweb/EPA/FRANCK ROBICHON

Experten haben beim Vulkan Mount Fuji Hinweise auf eine mögliche Eruption entdeckt. Der Druck im Inneren des japanischen Wahrzeichens sei nach den schweren Erdbeben im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Der Druck in der Magmakammer tief unter dem Berg sei derzeit sogar höher als beim letzten Ausbruch des Vulkans im Jahr 1707. APAweb/EPA/FRANCK ROBICHON

Tokio. Experten haben beim Vulkan Mount Fuji Hinweise auf eine mögliche Eruption entdeckt. Der Druck im Inneren des japanischen Wahrzeichens sei nach den schweren Erdbeben im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Donnerstag. Der Druck in der Magmakammer tief unter dem Berg sei derzeit sogar höher als beim letzten Ausbruch des Vulkans im Jahr 1707.

  Experten vom Nationalen Forschungsinstitut für Erdwissenschaften und Katastrophenprävention stellten laut Kyodo fest, dass der Druck im Magmaspeicher durch die tektonischen Verschiebungen des vergangenen Jahres auf 1,6 Megapascal gestiegen sei. Das entspreche dem sechzehnfachen Druck, ab dem eine Eruption ausgelöst werden könne.

Rätselraten um Magmaansammlung  
Allerdings sei der Druck nicht die einzige Variable, weshalb eine Eruption in den kommenden Jahren nicht zwangsläufig sei, hieß es weiter. Laut Kyodo wurden in dem Vulkan zuletzt keine Aktivitäten gemessen. Möglicherweise weil sich in der Kammer nicht ausreichend Magma angesammelt habe.

  Im März 2011 war Japan von einem Beben der Stärke 9,0 erschüttert worden, durch das 19.000 Menschen getötet und eine Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima ausgelöst wurden.




Schlagwörter

Japan, Vulkanausbruch, Eruption, Fuji

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-06 16:28:14
Letzte Änderung am 2012-09-06 16:29:56


Werbung



Beliebte Inhalte



Wien. Wildwest-Szenen in Wien-Alsergrund: Ein am Vortag fristlos entlassener Mann kehrte Donnerstag früh in seine Firma in Wien-Alsergrund zurück und...weiter

20.000 Obdachlose leben allein auf den Straßen Athens. - APAweb / EPA / Orestis Panagiotou
  • Wer arbeitslos wird, landet schnell auf der Straße.
  • weiter

Blumen geschockter Anrainer in der Nähe des Tatortes. Noch sind die Motive der Angreifer unklar. Sicher ist, dass sie schockieren und Angst verbreiten wollten. Da wir dies nicht unterstützen wollen, finden Sie hier keine bluttriefenden Bilder. (red/ja) - Foto: apaWeb / EPA - Arrizabalaga
  • Mutige Frau verwickelte Täter in ein Gespräch.
  • weiter

  • Neue Regierung will Verhandlungen mit Brüssel nicht fortsetzen.
  • weiter

"Bevor uns das Rohöl ausgeht, geht uns das Wasser aus" , ist Brabeck-Letmathe überzeugt. - dpa
  • Spitzenmanager über Europas Defizite und emotionale Debatten.
  • weiter

Haben die Wiener Senioren mehr Weitblick als die eigene Partei? - Rösner
  • Die "rote Basis" macht Urlaub - und schimpft über die (grüne) Stadtpolitik.
  • weiter

Schütze Bosko Rasovic trainiert fünfmal pro Woche. S. Jenis
  • Rund 24.000 Wiener haben eine Waffenbesitzkarte.
  • weiter

Reinhard Göweil Die fünf Agrarkonzerne Monsanto, Pioneer, Syngenta, Limagrain und Bayer kontrollieren weltweit zirka 63 Prozent des Saatguts...weiter





Chondrocladia lyra, ein fleischfressender Schwamm, lebt über drei Kilometer tief im Pazifik vor der Küste von Kalifornien. Die Art wurde von der Universität von Arizona in Tempe (USA) für die Liste der skurrilsten Entdeckungen 2012 ausgewählt.

Nach Sony (PlayStaion 4) und Nintendo (WiiU) hat nun auch Microsoft seine Vision der zukünftigen Spielkonsolenwelt vorgestellt. Kinect Group Program Manager Scott Evans demonstrierte bei der Präsentation der "Xbox One" gleich einmal den neuen Kinect-Sensor, der nun nicht mehr als Zubehör erhältlich sein wird, sondern fix im Lieferumfang enthalten sein wird. Mailands "neubabylonischer" Hauptbahhnhof

Frankreich: Amandine Bourgeois - "L'enfer et moi" Der Teil einer Installation des pakistanischen Künstlers von Imran Qureshi im Metropolitan Museum in New York.

Werbung