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Update: 09.09.2012, 18:21 Uhr
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Heinz Fischer verurteilt antisemitischen Hetz-Cartoon der FPÖ

Fischer an Strache: "So nicht"



Mit Pauken und Trompeten: Der Bundespräsident fand klare Worte gegen Ewiggestriges. - Bundesheer / Dragan Tatic

Mit Pauken und Trompeten: Der Bundespräsident fand klare Worte gegen Ewiggestriges. Bundesheer / Dragan Tatic

Bundespräsident Heinz Fischer hat am Sonntag die Veröffentlichung eines antisemitischen Cartoons durch FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache scharf verurteilt. Das sei "der Tiefpunkt politischer Kultur, der sich allgemeine und entschiedene Verachtung verdient", betonte das Staatsoberhaupt in seiner Rede anlässlich der Eröffnung des Brucknerfestes 2012 in Linz.

"Wenn jemand in den politischen Diskurs eine Karikatur einbringt, wo ein feister Kapitalist mit gekrümmter Nase dargestellt wird - nämlich just mit einer gegenüber der ursprünglichen Zeichnung stärker gekrümmten Hakennase - dann ist das eine feige Spekulation mit Überresten des Antisemitismus", betonte Fischer. "Dazu kann man nur in aller Deutlichkeit sagen: So nicht", hielt der Bundespräsident fest.

Der FPÖ-Chef hatte auf Facebook eine Karikatur gepostet, auf der ein dicker Banker zu sehen ist, der von einem Regierungsbeamten angefüttert wird. Ersterer trägt eine Hakennase und Davidsterne auf seinem Jacket.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-09-09 15:09:03
Letzte Änderung am 2012-09-09 18:21:37


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