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Update: 01.10.2012, 17:15 Uhr
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Wirtschaftsthemen sind für die Wähler entscheidend

Leise Hoffnung für die US-Konjunktur



Nach langer Flaute spüren die Amerikaner ein leichtes Lüftchen der Konjunktur...

Nach langer Flaute spüren die Amerikaner ein leichtes Lüftchen der Konjunktur...Mrmariokartguy - CC Nach langer Flaute spüren die Amerikaner ein leichtes Lüftchen der Konjunktur...Mrmariokartguy - CC

Die US-Industrie hat einer Umfrage zufolge im September überraschend wieder zugelegt. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager stieg auf 51,5 von 49,6 Punkten, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag mitteilte.

Damit kletterte das Barometer nach drei Monaten wieder über die Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert. Experten hatten im Schnitt nur mit einem minimalen Anstieg auf 49,7 Punkte gerechnet. Erstmals seit Mai stiegen die Neuaufträge wieder, zudem legte die Beschäftigung zu.

Ökonomen reagierten positiv auf die überraschend guten Daten, warnten aber vor zu viel Euphorie. "Für eine Entwarnung ist es eindeutig zu früh. Die konjunkturelle Lage in den USA bleibt weiter angespannt", sagte Bernd Hartmann von der Liechtensteiner VP Bank.

Vertreter der Wirtschaft nahmen die Zahlen vorsichtig optimistisch auf. Reuters zitiert dazu unter anderem Peter Jankovskis von Oakbrook Investments, der von einem wichtigen psychologischem Signal sprach.
Adam Sarhan, CEO von Sarhan Capital in New York erklärte: "Es besteht die Hoffnung, dass nicht nur das schlechteste Szenario vom Tisch ist. sondern dass es besser wird. Die US-Wirtschaft wächst langsam, aber sie wächst."

Einer vergangene Woche publizierten Umfrage von Rasmussen Reports zufolge ist die Wirtschaft der ausschlaggebende Faktor für die Wahlentscheidung von 80 Prozent der Wähler. Jeder vierte Beschäftigte hat Angst um seinen Arbeitsplatz.




Schlagwörter

USA, US-Wahl, Konjunktur

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-01 17:12:17
Letzte Änderung am 2012-10-01 17:15:04


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