- vom 12.10.2012, 07:13 Uhr
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Update: 12.10.2012, 07:27 Uhr
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Italiens Regierungschef: Verdächtigungen und Vorurteile nehmen zu
Monti ruft EU-Kollegen zum Kampf gegen anti-europäische Stimmung auf
- Das wirkliche politische Problem sei die "Stimmung gegen die europäische Integration in der Öffentlichkeit".
Der Krise wurde schon zu viel Aufmerksamkeit gewidmet, nun solle man sich auch der wahren politischen Themen annehmen, so Monti.
APAweb/REUTERS/Philippe Wojazer
Rom. Die in den EU-Ländern um sich greifende anti-europäische Stimmung ist nach Ansicht von Italiens Regierungschef Mario Monti eine der Hauptgefahren der gegenwärtigen Krise. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union müssten sich verstärkt dem "wirklichen politischen Problem widmen, das wir haben", sagte Monti am Donnerstagabend in Brüssel. Dieses Problem sei die "Stimmung gegen die europäische Integration in der Öffentlichkeit".
"Die Wirtschaftskrise und die Schwierigkeiten bei der Bewältigung der Euro-Krise haben sehr schlimme gegenseitige Verdächtigungen und Vorurteile provoziert", sagte Monti. Dabei gehe es nicht nur um "Nord gegen Süd", auch innerhalb der einzelnen von der Krise betroffenen Länder gebe es verstärkt auftretende Konflikte. Diesen Problemen werde zu wenig Beachtung geschenkt, kritisierte der italienische Regierungschef. Auf den EU-Gipfeln beispielsweise werde den Finanzproblemen immer viel Zeit gewidmet. Aber die um sich greifende anti-europäische Stimmung sei ebenso gefährlich.
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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-12 07:23:39
Letzte Änderung am 2012-10-12 07:27:19
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