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Update: 18.10.2012, 10:23 Uhr
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Erste öffentliche Botschaft seit vier Monaten

Lebenszeichen von Fidel Castro



  • Gerüchte über Tod des kubanischen Revolutionsführers zerstreut.

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro.

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro.APAweb/EPA/Cubadebate Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro.APAweb/EPA/Cubadebate

Havanna. Erstmals seit vier Monaten hat der langjährige kubanische Revolutionsführer Fidel Castro sich wieder öffentlich zu Wort gemeldet. Gesundheitsminister Roberto Morales verlas am Mittwoch (Ortszeit) im Auftrag des 86-Jährigen eine Grußbotschaft zum 50. Jahrestag des Instituts für Medizinische Wissenschaften an der Universität in Havanna. Kuba garantiere die kostenlose Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und genieße daher international einen guten Ruf, erklärte Morales im Auftrag Castros.

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Vor einer knappen Woche hatte einer der Söhne Fidel Castros versichert, dass dieser bei "guter Gesundheit" sei. Sein Vater gehe seinen alltäglichen Routinen nach, "macht Sport, liest und hält sich in Form", sagte Alex Castro Soto del Valle. In sozialen Internet-Netzwerken hatte es zuvor eine Welle von Gerüchten über den angeblichen Tod des 86-Jährigen gegeben. Dieser hatte den Inselstaat fast ein halbes Jahrhundert lang mit eiserner Hand geführt.

Im Jahr 2006 gab Fidel Castro aus gesundheitlichen Gründen die Macht an seinen jüngeren Bruder Raul ab und zog sich später vollständig aus der Politik zurück. Öffentlich aufgetreten ist Fidel Castro zuletzt im Frühjahr dieses Jahres.




Schlagwörter

Kuba, Fidel Castro, Revolution

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-18 09:15:17
Letzte Änderung am 2012-10-18 10:23:20


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