• vom 02.10.2017, 13:40 Uhr

Top News

Update: 02.10.2017, 13:45 Uhr

NRW17

Van der Bellen kritisiert "Unkultur des Gegeneinander"




  • Artikel
  • Kommentare (4)
  • Lesenswert (6)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • Der Bundespräsident fordert von den Parteien einen Umgang, der eine Zusammenarbeit nach der Wahl ermöglicht.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen mahnte von den Parteien mehr Fairness ein.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen mahnte von den Parteien mehr Fairness ein.© APAweb / Roland Schlager Bundespräsident Alexander Van der Bellen mahnte von den Parteien mehr Fairness ein.© APAweb / Roland Schlager

Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Montag die "Unkultur des Gegeneinander" im aktuellen Nationalratswahlkampf kritisiert. "Ich erwarte mir für die letzten beiden Wochen des Wahlkampfes eine Diskussion über die Herausforderungen, vor denen unser Land steht", mahnte er in seiner Rede zum Verfassungstag.

Weiters erwarte er sich "einen Stil und Umgang miteinander, der eine Zusammenarbeit nach den Wahlen am 15. Oktober ermöglicht". Keine Partei werde nach heutigem Ermessen alleine eine tragfähige Mehrheit erreichen. "Daher braucht es nach der Nationalratswahl eine intakte Gesprächs- und Verhandlungsbasis zwischen den Parteien", so der Bundespräsident.

"Durch die Augen der Enkel sehen" 

"Politik soll sich nicht in der Tagesschlagzeile erschöpfen", erinnerte Van der Bellen an seinen schon früher getätigten Appell: "Eine Politikerin, ein Politiker muss die Welt durch die Augen der nächsten Generationen sehen können. Durch die Augen der Kinder. Durch die Augen der Enkel."

Auch der Präsident des Verfassungsgerichtshofs (VfGH), Gerhart Holzinger, meldete sich zu Wort. Er rief die Wähler dazu auf, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und "wohlüberlegt ihre Stimme jenen zu geben, die nach der jeweiligen persönlichen Überzeugung Gewähr dafür bieten, dass in Österreich auch in Zukunft Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, wirtschaftlicher Wohlstand und sozialer Friede bewahrt werden".

Werbung



4 Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-10-02 13:42:57
Letzte nderung am 2017-10-02 13:45:18



Werbung




Werbung


Werbung