• vom 25.01.2015, 20:22 Uhr

Wahlen

Update: 26.01.2015, 11:54 Uhr

Gemeinderatswahlen Niederösterreich 2015

ÖVP weiterhin knapp über 50 Prozent




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Von WZOnline/APA

  • Minimales Minus für "Bürgermeisterpartei". SPÖ büßte 2,8 Prozentpunkte ein.

St. Pölten. Die ÖVP ist bei den Wahlen in 570 der 573 niederösterreichischen Gemeinden am Sonntag deutlich über 50 Prozent geblieben und hat sich einmal mehr als "Bürgermeisterpartei" behauptet. Die SPÖ büßte 2,79 Prozentpunkte ein und verlor außerdem nach 70 Jahren die Mandatsmehrheit in Wiener Neustadt. Bernhard Müller, zehn Jahre lang an der Stadtspitze, trat umgehend zurück.

Die Wahlbeteiligung in Niederösterreichs Kommunen ging von 71,6 Prozent vor fünf Jahren auf 65,82 Prozent zurück. FPÖ (1,85 Prozentpunkte) und Grüne (1,05 Prozentpunkte) freuten sich am Sonntag jeweils über Zugewinne.


Nach korrigiertem 2010er-Ergebnis Plus für ÖVP
Mit einer nachträglichen Korrektur des Vergleichsergebnisses 2010 wurde für die ÖVP bei den Gemeinderatswahlen letztlich doch kein leichtes Minus, sondern sogar ein kleines Plus - von 0,12 Prozentpunkten - ausgewiesen. Denn in einer zweiten Version des Gesamtergebnisses kam die Volkspartei 2010 nicht auf 51,07, sondern auf 50,84 Prozent. Die heutigen 50,96 Prozent bedeuteten somit einen Zuwachs.

Dafür wuchs das Minus für die "Sonstigen Listen": Sie bekamen nämlich für 2010 nachträglich 2.310 Stimmen mehr zugerechnet - womit ihr Stimmenanteil bei der vorigen Wahl auf 6,05 Prozent wuchs. Mit den 4,94 Prozent bedeutete das dann in der Zweitversion des vorläufigen Endergebnisses ein Minus von 1,11 Prozent - statt jenem von 0,89 Prozent in der vorher veröffentlichen Variante des NÖ-Gesamtergebnisses.

SPÖ mit "teilweise sehr erfreulichen Resultaten"

SPÖ-Landesparteichef Matthias Stadler sprach von "teilweise sehr erfreulichen" Resultaten. In Ballungsräumen hätten diesmal die vielen Listen "alle angeknabbert". Zum Ergebnis in Wiener Neustadt merkte Stadler an, es gebe "nichts daran zu rütteln", dass die SPÖ stärkste Kraft bleibe. Sich nach Koalitionen umzusehen, gehöre zu einer Demokratie.

"Durchwegs schöne Ergebnisse" sah FPÖ-Landesobmann Walter Rosenkranz für seine Partei, die künftig 200 Gemeinderäte mehr als bisher stellt. Niederösterreich sei "ein ganz schönes Stück grüner geworden", reagierte Madeleine Petrovic, Landessprecherin der Grünen, darauf, dass es seit Sonntag fast 100 weitere Mandatare ihrer Partei in Gemeindestuben gibt.

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Dokument erstellt am 2015-01-25 20:23:24
Letzte nderung am 2015-01-26 11:54:21




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