• vom 25.01.2015, 17:14 Uhr

Wahlen

Update: 25.01.2015, 19:38 Uhr

Gemeinderatswahlen Niederösterreich 2015

Trend zeigt Plus für FPÖ und Grüne




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Von WZOnline/APA

  • Leichtes Minus bei ÖVP, deutlicheres für SPÖ und NEOS in Gemeinderäten.

St. Pölten. FPÖ und Grüne im Plus, die ÖVP mit einem leichten, die SPÖ mit einem deutlicheren Minus: Dieser Trend bei den NÖ Kommunalwahlen zeigte sich am Sonntag nach der Auszählung von 524 der 570 Gemeinden. Das entsprach 81,7 Prozent der Stimmen.

Vor dem Ergebnis der Freiheitlichen stand zu diesem Zeitpunkt ein Plus von 1,8 Prozentpunkten, vor jenem der Grünen von 0,9 Prozentpunkten. Die ÖVP verzeichnete ein leichtes Minus von 0,8 Prozentpunkten, die Verluste der SPÖ lagen mit 2,3 Prozentpunkten höher. Was ebenfalls schon feststand: Die NEOS werden künftig in niederösterreichischen Gemeinderäten vertreten sein.In Niederösterreich wurde gewählt. Hier die ersten Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2015.


SPÖ legte in Traiskirchen auf 73,1 Prozent zu
Die SPÖ hat am Sonntag in Traiskirchen (Bezirk Baden) von 68,89 auf 73,1 Prozent zugelegt. Für Andreas Babler verlief sein Erstantritt als Bürgermeister demnach höchst erfolgreich. Der Nachfolger von Langzeit-Stadtchef Fritz Knotzer ist erst seit Ende April 2014 im Amt.

Babler äußert sich wie sein Vorgänger regelmäßig und lautstark in Sachen Asyl, steht doch in seiner Stadt das chronisch überfüllte Erstaufnahmezentrum. Die FPÖ ist künftig zweitstärkste Kraft in der Stadt, sie fuhr mit 4,64 Prozentpunkten ein knapp höheres Plus als die SPÖ (4,21 Prozentpunkte von freilich sehr hohem Niveau) ein und erreichte mit 14,04 Prozent fünf statt bisher drei Mandate. Die ÖVP stellt in Traiskirchen künftig drei statt vier Mandatare, die Grünen halten einen Sitz.

SPÖ verlor Mandatsmehrheit in Wiener Neustadt deutlich
Die SPÖ hat bei der Gemeinderatswahl in Wiener Neustadt, der größten niederösterreichischen Stadt, in der es am Sonntag um Stimmen ging, ihre absolute Mandatsmehrheit deutlich verloren. Bürgermeister Bernhard Müller gab noch am Abend seinen Rücktritt bekannt. Die ÖVP legte um vier Sitze zu. Zehn Listen waren angetreten, so viele wie sonst nirgendwo. Sechs sind im künftigen Gemeinderat vertreten.

70 Jahre lang hatte die SPÖ die Mehrheit an Mandaten behauptet. Dass dem künftig nicht mehr so ist, war am frühen Sonntagabend Gewissheit. Hatte es schon 2005 ein deftiges Minus - von 61,58 auf 48,42 Prozent - gegeben, was noch für 21 der 40 Sitze im Gemeinderat reichte, holten die Sozialdemokraten mit Bernhard Müller, der nun abtritt, diesmal nur mehr 40,3 Prozent. Damit gingen auch vier Mandate auf nunmehr 17 verloren.

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Dokument erstellt am 2015-01-25 17:16:34
Letzte nderung am 2015-01-25 19:38:58




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