• vom 05.03.2013, 12:39 Uhr

Wahlen

Update: 05.03.2013, 12:41 Uhr

Barbara Rosenkranz

Nach NÖ-Wahl: FPÖ-Rosenkranz: "Ich bleibe"




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  • Strache-Kritik: "Zu wenig angriffig"
  • NÖ-Klubchef Waldhäusl: "Waren zu brav"

St. Pölten. "Ich bleibe." Barbara Rosenkranz, Landesobfrau der NÖ Freiheitlichen, hat trotz der Verluste am Wahlsonntag auf APA-Anfrage klargestellt, dass sie nicht an Rücktritt denkt. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache übte im ORF-"Report" am Montag ebenso wie in Tageszeitungen am Dienstag dahin gehend Kritik, dass die niederösterreichische Spitzenkandidatin und das Team "viel zu passiv" und "zu wenig angriffig" gewesen seien. Die FPÖ sei letztlich im Zweikampf Erwin Pröll - Frank Stronach "zerrieben" worden.

  Der Bundesobmann sprach von "Optimierungen", die notwendig seien. Man könne und dürfe auch in Niederösterreich "nicht zur Tagesordnung übergehen". Die FPÖ hat laut dem vorläufigen Wahlergebnis ein Minus von 2,26 Prozentpunkten eingefahren, dadurch zwei der bisher sechs Sitze im Landtag und auch den Regierungssitz im Landhaus in St. Pölten verloren.


Ein "engagierter Wahlkampf"  
Es sei ein "engagierter Wahlkampf" geführt worden, in dem die Themen der FPÖ - Sicherheit, Asylfrage, Veranlagungen - "zugespitzt und pointiert" dargelegt worden seien, sagte Rosenkranz am Dienstag zur APA. Pröll sei diesbezüglich "durchaus auch attackiert" worden.

  Verluste seien immer schmerzlich, aber "unter den gegebenen Umständen" - u.a. mit dem Antreten des Team Stronach - sei in Niederösterreich ein "passables Ergebnis" erzielt worden, hielt Rosenkranz fest. Freilich werde sich "die gesamte Partei überlegen müssen, wie mit dem Phänomen umzugehen ist, dass eine 'Phantompartei' Proteststimmen abzieht".

  Strache habe mit seiner Kritik "nicht unrecht", meinte hingegen Klubobmann Gottfried Waldhäusl. Die FPÖ hätte "Pröll stärker herausfordern" müssen und dieses Feld "nicht Stronach überlassen" dürfen. "Wir waren zu brav." Die kantige Politik des Landtagsklubs hätte auch im Wahlkampf fortgeführt werden müssen.

  Zu Personalia in den Reihen der FPÖ-Landesgruppe wollte sich Waldhäusl nicht äußern. Das würden die Gremien entscheiden. Am Donnerstag stehen Sitzungen des Präsidiums und des Vorstandes auf dem Programm.




Schlagwörter

Barbara Rosenkranz, FPÖ

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Dokument erstellt am 2013-03-05 12:40:22
Letzte nderung am 2013-03-05 12:41:39




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