• vom 22.09.2014, 10:24 Uhr

Wahlen

Update: 22.09.2014, 10:28 Uhr

Urnengang

ÖVP legte in nur sechs Gemeinden zu, Grüne in 94




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  • Volkspartei nur mehr in einer Gemeinde über 80 Prozent.

Die besten Ergebnisse erzielte die ÖVP wie gewohnt in ihren Hochburgen, wobei sie auch hier zum Teil mit kräftigen Einbußen zu kämpfen hatte.

Die besten Ergebnisse erzielte die ÖVP wie gewohnt in ihren Hochburgen, wobei sie auch hier zum Teil mit kräftigen Einbußen zu kämpfen hatte.© Grafik: APA Die besten Ergebnisse erzielte die ÖVP wie gewohnt in ihren Hochburgen, wobei sie auch hier zum Teil mit kräftigen Einbußen zu kämpfen hatte.© Grafik: APA

Wien/Bregenz. Die Verluste der ÖVP und die Zugewinne der Grünen bei der Landtagswahl in Vorarlberg lassen sich anhand der Gemeinde-Ergebnisse gut ablesen. Die Volkspartei konnte beim Urnengang am Sonntag in nur sechs der 96 Gemeinden Zugewinne verbuchen, die Grünen hingegen verloren nur in zwei der Gemeinden Stimmen, sonst gab es für die Öko-Partei überall Zugewinne.

Die besten Ergebnisse erzielte die ÖVP wie gewohnt in ihren Hochburgen, wobei sie auch hier zum Teil mit kräftigen Einbußen zu kämpfen hatte. Die meiste Zustimmung erhielt die Volkspartei in der Kleingemeinde Fontanella im Großen Walsertal. Hier votierten 84,4 Prozent der 330 Wahlberechtigten für die Landeshauptmann-Partei - was aber gegenüber 2009 dennoch ein Minus von fünf Prozentpunkten darstellte. Fontanella war übrigens die einzige Gemeinde, in der die ÖVP bei diesem Urnengang die 80-Prozentmarke überschritt. 2009 hatte die Partei dies noch in sieben Gemeinden geschafft, in zwei kam man damals sogar über die 90-Prozentmarke.

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Schrecken in Schröcken
In eben diesen beiden Kleingemeinden erlitt die ÖVP einen regelrechten Absturz: In Schröcken, 2009 mit 92,2 Prozent die schwärzeste aller Gemeinden im Ländle, verlor die Partei 17,5 Prozentpunkte und rutschte auf 74,8 Prozent ab. In der Gemeinde Sonntag gab es ein Minus von 14,3 Prozentpunkten; nur mehr 76,2 Prozent der 541 Wahlberechtigten votierten für die ÖVP. Den größten Verlust verbuchte die Volkspartei in der Gemeinde Höchst im Rheindelta. Hier setzte es ein Minus von 19,7 Prozentpunkten (auf 39,6 Prozent); alle anderen Parteien konnten zulegen, am stärksten die Grünen mit 7,7 Prozentpunkten.

Ihr schlechtestes Ergebnis musste die ÖVP in der Gemeinde Fußach hinnehmen. Diese war schon 2009 mit 43,4 Prozent die viert-schlechteste ÖVP-Gemeinde, beim Urnengang vom Sonntag entschieden sich gar nur mehr 29,7 Prozent der 2.632 Wahlberechtigten für die Volkspartei. Auch in Bregenz (31,8 Prozent), Mäder (33,1) und Hohenems (34,6) bliebt die ÖVP unter 35 Prozent Zustimmung. Zugewinne verbuchte die ÖVP in nur sechs Gemeinden, den größten erzielte sie in Frastanz im Bezirk Feldkirch, wo es ein Plus von 3,6 Prozentpunkten gab (auf 50,4 Prozent).

Grünes Feldkrich und Dornbirn
Die Grünen - mit 6,5 Prozentpunkten Zugewinn der große Gewinner der Wahl - punkteten in ihren Hochburgen, vor allem im Bezirk Feldkirch sowie in Dornbirn. Das stärkste Ergebnis erzielte die Partei in Röthis mit 23,7 Prozent - dort verbuchte die Partei mit einem Plus von 9,18 Prozentpunkten auch ihren zweitgrößten Zugewinn, die ÖVP stürzte hier um 13,7 Prozentpunkte ab. Große Zustimmung erzielten die Grünen zudem in der Kleingemeinde Düns (23,4 Prozent), im Wallfahrtsort Rankweil mit 22,6 Prozent, in Sulz (22,3) und in der bevölkerungsreichsten Gemeinde Vorarlbergs, der Stadt Dornbirn, wo 21,4 Prozent Grün wählten.

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2014-09-22 10:25:37
Letzte nderung am 2014-09-22 10:28:04



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