Wütend und verzweifelt sind Angehörige der Studenten. - © reuters

Mexiko

"Die Regierung tritt unsere Würde mit Füßen"

  • Mexiko will das Studenten-Massaker zu den Akten legen. Die Eltern der Vermissten glauben aber noch immer, dass ihre Kinder am Leben sind.

Mexiko-City. (dpa) Epifanio Alvarez rang mit den Tränen. "Die Regierung tritt unsere Würde mit Füßen", sagte der Bauer. "Mit diesem Schmerz können wir nicht nach Hause zurückkehren." Der Familienvater hatte gerade erfahren, dass die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft seinen Sohn und 42 seiner Kommilitonen für tot erklärt hat... weiter




Der Fall l - © APA (epa)

Entführung

43 entführte Studenten in Mexiko für tot erklärt

Vier Monate nach der Entführung Dutzender Studenten in Mexiko haben die Behörden die jungen Leute für tot erklärt. "Die Beweise erlauben uns festzustellen, dass die Studenten entführt, getötet und verbrannt wurden", sagte Generalstaatsanwalt Jesus Murillo Karam am Dienstag. "Das ist die Wahrheit. Daran gibt es keinen Zweifel... weiter




Todesstrafe

Mutmaßlicher Behinderter in den USA hingerichtet1

Trotz mehrerer Forderungen nach Gnade ist im US-Bundesstaat Georgia ein mutmaßlich geistig behinderter Doppelmörder hingerichtet worden. Der 54-jährige Warren Hill wurde am Dienstagabend kurz vor 20.00 Uhr Ortszeit nach der Verabreichung einer Giftinjektion für tot erklärt, wie eine Sprecherin des Strafvollzugs mitteilte... weiter




Schneeberge im Staat Massachusetts - © APA (epa)

Sturm

Blizzard brachte viel Schnee im Nordosten der USA1

Die Warnungen im Vorfeld waren dramatisch, doch am Ende ging es glimpflich aus: Die Unwetterfront "Juno" verschonte weitestgehend die Stadt New York, begrub aber weite Gebiete im Nordosten der USA unter einer tiefen Schneedecke. Im Bundesstaat Massachusetts fielen 90 Zentimeter Schnee, in Boston waren es bis Dienstagabend der Zeitung "Boston Globe"... weiter




Epidemie

Weltbank fordert bessere Vorbereitung auf Seuchen

Die internationale Gemeinschaft ist nach Ansicht der Weltbank für neue Ausbrüche vom Ausmaß der Ebola-Epidemie nicht ausreichend gewappnet. "Wir müssen Lehren aus dem Ausbruch von Ebola ziehen, denn es besteht kein Zweifel daran, dass wir in den kommenden Jahren mit anderen Pandemien konfrontiert werden"... weiter




Kreml-Gegner

Gericht in London untersucht Tod von russischem Agenten

London/Moskau. Vor einem Londoner Gericht wird seit Dienstag untersucht, ob Moskau vor neun Jahren in den Gifttod des früheren russischen Geheimdienstmitarbeiters Alexander Litwinenko verwickelt war. Die zu behandelnden Themen seien äußerst schwerwiegend, es gehe "um die Frage einer Verantwortung des russischen Staates für Litwinenkos Tod"... weiter




Bisher wurden erst 70 Todesopfer aus dem Meer geborgen. An Bord des Fluges QZ8501 waren insgesamt 162 Menschen. - © APAweb/EPA/STR

Flug QZ8501

Streitkräfte stellten Bergung von Wrack ein

  • Einsatz soll nur noch in kleinem Umfang fortgesetzt werden

Jakarta/Kuala Lumpur/Singapur. Einen Monat nach dem Absturz einer AirAsia-Maschine in die Javasee schwindet die Hoffnung, alle Todesopfer bergen zu können. Die indonesischen Streitkräfte stellten am Dienstag nach mehreren vergeblichen Versuchen, den Rumpf des Flugzeugs aus dem Meer zu heben, ihre weitere Unterstützung für den Einsatz ein... weiter




Im Nordosten der Vereinigten Staaten könnte der Blizzard "lebensbedrohliche" Ausmaße annehmen. - © APAweb/AP, Seth Wenig

Juno

Sturm mit lebensbedrohlichen Ausmaßen?

  • 60 Millionen Menschen zwischen Boston, New York und Philadelphia betroffen.

New York. Der gewaltige Wintersturm "Juno" hat in der Nacht zum Dienstag den Nordosten der USA einschließlich der Millionenmetropole New York lahmgelegt. Die Wetterbehörden warnten vor einem "lebensbedrohlichen Blizzard" und riefen die Menschen auf, in ihren Häusern zu bleiben. Sechs Bundesstaaten verhängten den Notstand... weiter




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König Abdullah ist tot

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