• vom 31.10.2012, 07:46 Uhr

Weltchronik

Update: 01.11.2012, 09:27 Uhr
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US-Präsident: "Keinerlei Bürokratie"

Obama verspricht Opfern Hilfe



  • Zahl der Toten auf 50 gestiegen.

US-Präsident Barack Obama und  Craig Fugate von der Federal Emergency Management Agency (FEMA) vor dem Weißen Haus in Washington am 31. Oktober 2012.

US-Präsident Barack Obama und Craig Fugate von der Federal Emergency Management Agency (FEMA) vor dem Weißen Haus in Washington am 31. Oktober 2012.EPAweb / SHAWN THEW US-Präsident Barack Obama und Craig Fugate von der Federal Emergency Management Agency (FEMA) vor dem Weißen Haus in Washington am 31. Oktober 2012.EPAweb / SHAWN THEW

Washington. Nach dem Wirbelsturm "Sandy" und seinen verheerenden Folgen rollt nun eine Welle der Hilfsbereitschaft los. Mehr als elf Millionen Dollar hat das Rote Kreuz schon erhalten. Auch Prominente und Firmen geben eifrig - und ein anonymer Großspender in New York. Der Unbekannte habe der Stadt New York 2,5 Millionen Dollar für die Wiederaufbaumaßnahmen geschenkt, sagte Bürgermeister Michael Bloomberg am Mittwoch.

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Bereits am Mittwoch hat US-Präsident Barack Obama den Opfern des Hurrikans "Sandy" langfristige und unbürokratische Hilfe der Bundesebene zugesagt. "Wir werden langfristig zur Verfügung stehen", versprach er bei einem Besuch im von dem verheerenden Unwetter besonders betroffenen Bundesstaat New Jersey an der US-Ostküste. Zudem werde er "keinerlei Bürokratie" dulden. "Wir werden für schnellstmögliche Hilfe sorgen", sagte Obama.

"Meine zentrale Botschaft ist, dass das ganze Land gesehen hat, was geschehen ist", sagte der Präsident. New Jersey sei "schwer getroffen" worden. Das Wichtigste sei nun, möglichst rasch zum Alltag zurückzukehren. Zusammen mit New Jerseys republikanischem Gouverneur Chris Christie, der Obama am Dienstag für sein Krisenmanagement gelobt hatte, war der Präsident zuvor in einem Helikopter an der Küste des Bundesstaats entlanggeflogen, um die Schäden zu begutachten.

Nach dem Wirbelsturm "Sandy" gab es am Mittwoch erste Berichte über Plünderungen in New York. Die Polizei habe in den Stadtteilen Brooklyn and Queens mehrere Menschen unter anderem wegen des Verdachts von Plünderungen festgenommen, berichtete die Zeitung "Wall Street Journal" in ihrer Online-Ausgabe.

Die Brooklyn Bridge ist noch beleuchtet. In Teilen von Manhattan ist es allerdings dunkel. Der Hurrikan "Sandy" hat die Stromversorgung lahm gelegt.

Die Brooklyn Bridge ist noch beleuchtet. In Teilen von Manhattan ist es allerdings dunkel. Der Hurrikan "Sandy" hat die Stromversorgung lahm gelegt.APAweb / AP, Mark Lennihan Die Brooklyn Bridge ist noch beleuchtet. In Teilen von Manhattan ist es allerdings dunkel. Der Hurrikan "Sandy" hat die Stromversorgung lahm gelegt.APAweb / AP, Mark Lennihan

Die Festnahmen seien in Gegenden erfolgt, die durch die Fluten besonders betroffen seien. Dort seien Polizeistationen evakuiert worden. Insgesamt war von 13 Festnahmen die Rede. Unklar blieb, was geplündert wurde. Aus Furcht vor Kriminellen hätten mehrere kleine Ortschaften in Virginia und New Jersey zudem nächtliche Ausgangssperren verhängt, berichteten lokale Medien.

Mindestens 43 Tote
Die Zahl der Toten durch den Wirbelsturm "Sandy" in den USA und Kanada ist auf mindestens 43 gestiegen. Allein in der Metropole New York kamen 18 Menschen ums Leben. Nach einem Bericht des Senders CNN waren in der Nacht auf Mittwoch noch immer 6,6 Millionen US-Bürger ohne Strom. Das öffentliche Leben in New York und anderen Küstenstädten kam zunächst nur zögerlich wieder in Gang - am Mittwoch sollte zumindest der New Yorker Kennedy-Flughafen wieder aufmachen.




Schlagwörter

Wirbelsturm, USA, Sandy

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-10-31 07:51:49
Letzte Änderung am 2012-11-01 09:27:04


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