• vom 27.08.2017, 09:05 Uhr

Weltchronik

Update: 27.08.2017, 20:24 Uhr

USA

Nach dem Wirbelsturm kommen Regenfluten




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Bis Mitte nächster Woche werden Rekordniederschläge erwartet.

Wassermassen und zerstörte Strommasten in Rockport. - © APAweb/REUTERS, Latif

Wassermassen und zerstörte Strommasten in Rockport. © APAweb/REUTERS, Latif

Houston. Zerstörte Häuser, überflutete Straßen und mehrere Todesopfer - der Sturm "Harvey" hat im Süden der USA großes Unheil angerichtet. Wie die Behörden im Bundesstaat Texas am Wochenende mitteilten, starben in dem Sturm mit Spitzengeschwindigkeiten von 215 Stundenkilometern mindestens zwei Menschen.

Anhaltender sintflutartiger Regen führte in vielen Teilen der Stadt Houston zu massiven Überschwemmungen, Autos standen mancherorts bis zu den Dächern im Wasser. Dem Sender CNN zufolge mussten in der Nacht zum Samstag mehr als tausend in ihren Fahrzeugen oder Häusern eingeschlossene Menschen in Sicherheit gebracht werden, manche trugen kleine Kinder oder Haustiere in den Armen. Für weite Teile der Metropole wurde der Springflut-Notstand ausgerufen - die höchste Alarmstufe bei Überschwemmungen. "Diese Lage ist besonders gefährlich", warnte der Nationale Wetterdienst. "Sucht höher gelegene Gebiete auf, jetzt!"

Gouverneur Greg Abbott sagte, auch nach der Herabstufung des Orkans zu einem Tropensturm verschlimmere sich die Lage in den Sturmgebieten weiter. Die Zustände seien "schlecht und werden schlimmer", sagte Abbott am Sonntag dem US-Nachrichtensender Fox News. Aktuelle Opferzahlen wollte er nicht nennen. "Wir werden sehen", sagte der texanische Gouverneur lediglich.

Massenevakuierungen

Zuvor hatten die Behörden mitgeteilt, dass im Bezirk Aransas ein Mensch gestorben sei, als während des Sturms in seinem Haus ein Feuer ausbrach. In der größten texanischen Stadt Houston ertrank eine Frau, die sich in den Fluten aus ihrem Auto retten wollte.

"Harvey" hatte Texas am Freitagabend als Orkan der zweithöchsten Kategorie erreicht. Es war der stärkste Wirbelsturm auf dem US-Festland seit zwölf Jahren. Im Vorfeld waren hunderttausende Menschen in Sicherheit gebracht worden.

Besonders stark betroffen war auch der Küstenort Rockport. "Es gibt hier weitreichende Zerstörungen", sagte Bürgermeister C.J. Wax dem Sender MSNBC. Mehrere Häuser und Geschäfte seien "komplett zerstört" worden.





Schlagwörter

USA, Texas, Hurrikan

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-08-27 09:12:36
Letzte ─nderung am 2017-08-27 20:24:05



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