• vom 02.09.2017, 09:02 Uhr

Weltchronik

Update: 02.09.2017, 09:24 Uhr

Texas

"Harvey" könnte teuerste Naturkatastrophe der USA werden




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Von WZ Online, APA, Reuters

  • US-Präsident Donald Trump beantragte beim Kongress knapp acht Milliarden Dollar Hilfsgelder.

US-Präsident Donald Trump zeigt eine Karte mit den Flutschäden von Hurrikan "Harvey". Neben ihm stehen seine Frau Melania Trump und Vizepräsident Mike Pence. - © APA, Reuters, Kevin Lamarque

US-Präsident Donald Trump zeigt eine Karte mit den Flutschäden von Hurrikan "Harvey". Neben ihm stehen seine Frau Melania Trump und Vizepräsident Mike Pence. © APA, Reuters, Kevin Lamarque

Houston (Texas). US-Präsident Donald Trump hat vor seinem Besuch im hochwassergeplagten Houston beim Kongress eine erste Hilfszahlung in Höhe von 7,85 Milliarden Dollar (6,59 Mrd. Euro) beantragt. Das Geld sei für den Wiederaufbau nach Hurrikan "Harvey" gedacht, teilte das Weiße Haus am Freitag mit.

Der Sturm hat vor allem Texas schwer verwüstet. 7,4 Milliarden Dollar seien für einen Bundesfonds vorgesehen, der nach Katastrophen Gelder bereithält, 450 Millionen für Kredithilfen für kleinere Unternehmen.

Schäden bisher nur grob abzuschätzen

Zuletzt war erwartet worden, dass Trump, der in vielen Themen mit dem Kongress überkreuz liegt, zunächst nur 5,95 Milliarden Dollar beantragen wird. Die Regierung will die Hilfen in mehreren Schritten fließen lassen, weil die Schäden bisher nur grob abzuschätzen sind. Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, hat gesagt, allein sein Bundesstaat werde womöglich mehr als 125 Milliarden Dollar benötigen.

Die Finanzierung wird in Washington zwar allgemein unterstützt, ist aber dennoch problematisch, weil die USA voraussichtlich Ende September an die festgelegte Schuldenobergrenze stoßen werden. Nur der Kongress kann das Limit anheben. Das Weiße Haus warnte bereits, sollte die Obergrenze nicht weiter nach oben gesetzt werden, könnte dies Hilfen für die Flutopfer erschweren.

Trump wird am Samstag in der Öl-Metropole Houston erwartet. Geplant sind Treffen mit Opfern des Hochwassers sowie freiwilligen Helfern. Danach wird der Republikaner nach Louisiana weiterreisen. Der Bundesstaat ist ebenfalls vom Sturm getroffen worden.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2017-09-02 09:03:19
Letzte nderung am 2017-09-02 09:24:21



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