• vom 12.10.2017, 21:00 Uhr

Weltchronik


USA

Brände fressen sich durch Kalifornien




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  • Tote und hunderte Vermisste.

Feuerwehrmann bekämpft Waldbrand in Sonoma. - © ap

Feuerwehrmann bekämpft Waldbrand in Sonoma. © ap

San Francisco. Trotz des unermüdlichen Einsatzes tausender Feuerwehrleute breiten sich die Brände in Nordkalifornien immer stärker aus. Die Polizei ordnete weitere Evakuierungen an. So mussten die Einwohner der Ortschaft Calistoga rasch ihre Häuser verlassen.

Die Zahl der Toten stieg auf mindestens 23. Hunderte Menschen sind nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters vermisst. Nach Schätzungen sind mehr als 3500 Häuser zerstört.

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Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown sprach von einem der größten und gefährlichsten Feuer. Es werde den US-Staat viele Milliarden Dollar kosten.

Mehr als 8000 Feuerwehrleute kämpften in der Region nördlich der Metropole San Francisco gegen zahlreiche große Buschbrände. Betroffen war eine Fläche von rund 680 Quadratkilometern, also fast so groß wie Hamburg. In ganz Kalifornien gibt es derzeit mehr als 22 Großfeuer.

Folgen einer Dürre
Die Sicherheitskräfte fürchteten weitere Todesopfer. Viele Gebiete sind ohne Strom und Telefonnetz, was das Auffinden von Angehörigen schwierig macht.

Die Brände hatten sich bei starken Winden rasch ausgebreitet. Kalifornien leide immer noch an den Folgen einer fünfjährigen Dürre, sagte Feuerwehrchef Ken Pimlott. Die Flammen würden sich schnell durch die trockene Vegetation fressen. Pimlott rief die Anrainer auf, den Evakuierungsbefehlen Folge zu leisten. Die Lage sei weiterhin extrem gefährlich.




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Dokument erstellt am 2017-10-12 19:24:12



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