Ensaf Haidar will weiterkämpfen, bis ihr Mann freigelassen wird. - © Stanislav Jenis

Raif Badawi

"Fünf Jahre sind genug"5

  • Die Frau des saudischen Bloggers Raif Badawi, Ensaf Haidar, fordert seine Freilassung und hofft auf eine neue internationale Solidaritätswelle.

Wien. Saudi-Arabien tritt die Menschenrechte nach wie vor mit Füßen. Dutzende Hinrichtungen pro Jahr mit dem Säbel, die Inhaftierung von politisch Andersdenkenden und die Auspeitschung von Personen, die Religions- und Meinungsfreiheit fordern. Einer, der seit fünf Jahren wegen letzterem "Delikt" im Gefängnis sitzt, ist der Blogger Raif Badawi... weiter




Rohingya-Flüchtlinge warten in Bangladesch auf Hilfe. - © reuters

Myanmar

UNO stellt sich auf mehr als eine Million Rohingya-Flüchtlinge ein1

  • Internationale Geberkonferenz in Genf - Hilfsorganisationen fordern 370 Millionen Euro für verfolgte Minderheit.

Rangun. Die Vereinten Nationen stellen sich auf einen weiteren Exodus der in Myanmar verfolgten Minderheit der Rohingya in das Nachbarland Bangladesch ein. Man rechne damit, dass die Flüchtlingszahl bald eine Million überschreite, so der Generaldirektor der Organisation für Migration (IOM), William Lacy Swing, am Montag in Genf. Fast 600... weiter




Wahlsieger Abe hat vor allem von der Schwäche der Opposition profitiert. - © afp

Japan

Abes Kalkül geht auf

  • Chancen auf eine historische dritte Amtszeit als japanischer Premier sind größer denn je.

Tokio. Als der japanische Regierungschef Ende September Neuwahlen ankündigte, warfen ihm viele vor, damit schlicht seinen Hals aus der Schlinge ziehen zu wollen. Shinzo Abe, der in den fast fünf Jahren seiner zweiten Amtszeit geradezu unangreifbar schien, war im Sommer auf Zustimmungswerte von gerade 30 Prozent abgestürzt... weiter




In denBehörden von Dubai sorgen sich heute Glücksbeauftragte um das Wohlergehen vonHunderttausenden Staatsdienern. - © APAweb, afp, Karim Sahib

Abu Dhabi und Dubai

Glück geht auch ohne Demokratie5

  • "Glücksbeauftragte" sorgen sich um das Wohl der Bürger. Rebellion soll im Keim erstickt werden.

Berlin/Dubai. Traditionell tragen Araber ihre Bitten und Klagen im Diwan des Herrschers direkt vor. In den Emiraten ist das heute - bei 1,6 Millionen Untertanen - nicht mehr so leicht zu organisieren. Dafür gibt es in Abu Dhabi und Dubai jetzt Glücksbeauftragte. Als 2011 in Tunis die Barrikaden brennen und die Libyer zu den Waffen greifen... weiter




Mauricio Macri: "Wir stehen erst am Anfang der Umwandlung Argentiniens". - © APAweb, Reuters, Marcos Brindicci

Argentinien

Rückenwind für Präsident Macri

  • Halbzeitwahl bestätigt Reformkurs von Macri. Ex-Präsidentin Kirchner bleibt stark in Opposition.

Buenos Aires. Die konservative Regierung des argentinischen Präsidenten Mauricio Macri hat bei der Halbzeitwahl zur Erneuerung des Parlaments einen landesweiten Sieg erreicht. Die linksgerichtet Ex-Präsidentin Cristina Kirchner (2007-15) erlitt bei ihrem Comeback am Sonntag eine Niederlage in ihrem Wahldistrikt... weiter




Robert Mugabe als WHO-Sonderbotschafter, das war vielen Kritikern zu viel.  - © APAweb / AP Photo, Themba Hadebe

WHO

Mugabe wird doch kein Sonderbotschafter2

  • WHO-Chef macht nach Protesten einen Rückzieher und sieht von Ernennung von Simbabwes Präsidenten ab.

Genf. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach internationaler Kritik ihre Entscheidung revidiert, den simbabwesischen Präsidenten Robert Mugabe zu einem WHO-Sonderbotschafter zu machen. Er habe in den vergangenen Tagen über die Bedenken nachgedacht, schrieb WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Sonntag auf Twitter... weiter




Der harte politische Kurs hat sich für Japans Premier Shinzo Abe gelohnt. Nun könnte er die pazifistische Verfassung ändern.  - © APAweb / Reuters, Kim Kyung-Hoon

Japan

Wahltriumph für Ministerpräsident Abe

  • Regierungskoalition in Japan laut Prognose bei Zwei-Drittel-Mehrheit.

Tokio. Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hat bei der Parlamentswahl einen haushohen Sieg errungen. Seine konservative Regierungskoalition sicherte sich nach Hochrechnungen vom Sonntag eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament in Tokio. Abe wertete das Votum der Wähler als Bestätigung für seinen harten Kurs gegenüber Nordkorea... weiter




Ron Hubbard in einem seiner Bunker. Die Angst vieler Bürger, dass Nordkorea tatsächlich die USA angreifen könnte, beschert ihm derzeit volle Auftragsbücher. - © Veronika Eschbacher3D-Video

Atombunker

Unruhe vor dem Sturm10

  • An der US-Westküste wächst die Angst vor einem Angriff Nordkoreas.
  • Das zeigt sich auch in einer erhöhten Nachfrage nach Atombunkern.

Los Angeles. Vor vier Jahren musste Ventura County einiges an Spott und Häme über sich ergehen lassen. Die Behörden des kalifornischen Bezirks nordwestlich von Los Angeles hatten, mehr oder weniger aus heiterem Himmel, einen 243-seitigen Notfallplan für Nuklearangriffe herausgegeben und zugleich eine Informationskampagne gestartet... weiter




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