• vom 12.07.2011, 18:23 Uhr

Weltpolitik


Syrien

Assad hat laut Clinton keine Legitimität mehr




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    Damaskus/Paris. Syriens Staatschef Bashar al-Assad hat in den Augen der US-Regierung seine Legitimität verloren. "Präsident Assad ist nicht unverzichtbar", sagte US-Außenministerin Hillary Clinton. Der syrische Staatschef mache einen "Fehler", wenn er glaube, dass die USA an seinem Sturz zweifelten. Ein Sprecher Assads sprach daraufhin von einer "flagranten Einmischung in die Angelegenheiten Syriens".

    Der Westen geht in Konfrontation zu Assad: Ein Entwurf zur Verurteilung des syrischen Regimes wird laut Frankreichs Premier Francois Fillon im UN-Sicherheitsrat von Russland und China blockiert. "Das ist nicht mehr hinnehmbar", meinte Fillon. Assad habe "sämtliche Grenzen überschritten". Der Angriff auf die französische Botschaft am Montag sei "extrem gewalttätig" gewesen. Anhänger des Regimes hatten die französische und die US-Botschaft in Damaskus attackiert, nachdem die beiden Botschafter in die Protesthochburg Hama gefahren waren.





    Schlagwörter

    Syrien, Frankreich, USA

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    Dokument erstellt am 2011-07-12 18:30:04



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