- vom 16.04.2012, 19:20 Uhr
Update: 16.04.2012, 19:26 Uhr
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UN-Kommission
Menschenrechtsverstöße: Vorwurf gegen syrische Rebellen
- Kritik an Angriffen durch Regierungstruppen trotz Waffenruhe.

Zerstörte Häuser in Homs: Eine UNO-Kommission wirft auch den syrischen Rebellen Menschenrechtsverletzungen vor.(c) AP
Zerstörte Häuser in Homs: Eine UNO-Kommission wirft auch den syrischen Rebellen Menschenrechtsverletzungen vor.(c) AP
Genf. In Syrien haben nach Einschätzung einer Kommission der Vereinten Nationen auch die Regierungsgegner Menschenrechtsverletzungen begangen. Eine Untersuchungskommission, die vom UNO-Menschenrechtsrat eingesetzt wurde, verwies am Montag in Genf insbesondere auf "außergerichtliche Tötungen" von Soldaten, die bei Gefechten mit den Rebellen gefangen genommen wurden. Die Kommission zeigte sich in der Erklärung zudem "ernsthaft besorgt" über die anhaltende Gewalt trotz der seit Donnerstag geltenden Waffenruhe.
Konkret monierte das Gremium Angriffe der Armee auf mehrere Stadtviertel der Protesthochburg Homs und den Einsatz schwerer Waffen in anderen Landesteilen wie Idlib oder Damaskus. Zudem gebe es Hinweise auf neue Festnahmen, vor allem in Hama und Aleppo. Die Untersuchungskommission äußerte trotzdem die Hoffnung, dass die Waffenruhe halten und das Ende der Gewalt "zu Frieden und einem nationalen Dialog" zwischen Regierung und Opposition führen werde. Am Sonntag waren die ersten sechs Mitglieder einer UNO-Beobachtermission in Damaskus eingetroffen. Die Beobachter, die die Einhaltung der brüchigen Waffenruhe überwachen sollen, sollten noch am Montag ihre Arbeit aufnehmen.
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Dokument erstellt am 2012-04-16 19:21:31
Letzte Änderung am 2012-04-16 19:26:07
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