• vom 23.04.2012, 21:15 Uhr

Weltpolitik

Update: 23.04.2012, 21:18 Uhr
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Auch Carter Center betroffen

Kairo verbietet acht NGOs die Arbeit



Im Streit um die Arbeit ausländischer Nichtregierungsorganisationen hat die ägyptische Militärregierung acht amerikanischen NGOs die weitere Tätigkeit im Land untersagt. Die Arbeit der Organisationen, darunter das vom früheren US-Präsidenten Jimmy Carter gegründete Carter Center, sei "unvereinbar mit der Souveränität des ägyptischen Staats", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Mena am Montag einen Regierungsvertreter.

Nach ägyptischem Recht sei es aus dem Ausland finanzierten Organisationen verboten, ohne Genehmigung im Land zu arbeiten, hieß es bei der Agentur. Die Beziehungen zwischen Ägypten und dem Westen werden seit Monaten durch den Streit um die ausländischen Einrichtungen belastet.

Seit Februar läuft ein Prozess gegen 43 Vertreter von Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen, darunter auch gegen zwei Mitarbeiter der CDU-nahen deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung. Ihnen wird vorgeworfen, nicht zugelassene Zweigstellen errichtet und diese aus dem Ausland finanziert zu haben.

Die Niederlassungen zahlreicher ausländischer Organisationen wurden von den ägyptischen Behörden im Dezember geschlossen. Viele ausländische Mitarbeiter konnten trotz des Prozesses das Land verlassen.




Schlagwörter

Ägypten, USA

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-23 21:16:52
Letzte Änderung am 2012-04-23 21:18:54


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