• vom 03.05.2012, 16:28 Uhr

Weltpolitik

Update: 03.05.2012, 17:17 Uhr

Mitt Romney

Romneys Sprecher für Außenpolitik trat ab




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Konservative lehnten Richard Grenell wegen Homosexualität ab.

Washington. (rm) Der erst vor einer Woche vom republikanischen Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney als Sprecher für Außenpolitik und Nationale Sicherheit gekürte Richard Grenell hat aus "persönlichen Gründen" seinen Rückzug bekanntgegeben.

Werbung

Grenell, der aus seiner Homosexualität nie ein Hehl gemacht hatte, war von mehreren Vertretern des konservativen Flügels der Republikaner heftigst kritisiert worden. Unter anderen hatte Bryan Fischer, Chef der American Family Association, einer schwulenfeindlichen Organisation aus dem Dunstkreis der Republikaner, Romney vorgeworfen, mit der Berufung Grenells, der unter der Präsidentschaft von George W. Bush bei der UNO gearbeitet hatte, "ein falsches Signal" gegeben zu haben.

Romney bedauerte den Schritt Grenells, der seit neun Jahren mit seinem Partner in Kalifornien zusammenlebt. Tatsächlich ist die Angelegenheit für ihn peinlich und das Wahlkampfteam von Präsident Barack Obama hat das Thema sofort aufgegriffen. "Heute haben wir erfahren, dass im Jahr 2012 ein republikanischer Kandidat für das Weiße Haus keinen schwulen Sprecher haben kann", twitterte Teddy Goff vom Obama-Stab. Und der Ex-Sprecher desWeißen Hauses, Bill Burton, wies auf die bigotten homophoben Extremisten hin, deren Geisel eine Regierung Romney wäre.




Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2014
Dokument erstellt am 2012-05-03 16:32:09
Letzte Änderung am 2012-05-03 17:17:45


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Europa finanziert Al-Kaida mit
  2. Der Galgen wartet - Irans Justiz zeigt Härte
  3. Es wird enger
  4. Argentinien rutscht in die Pleite
  5. Tote bei Selbstmordanschlag auf Schule in Nigeria
Meistkommentiert
  1. Monsanto mortale
  2. UN-Sicherheitsrat fordert bedingungslose Waffenruhe
  3. Experten untersuchen die Absturzstelle
  4. US-"Beweise" für russische Attacken auf Ukraine
  5. Der Galgen wartet - Irans Justiz zeigt Härte

Werbung




Nach heftigen Regenfällen ist es in Salzburg und Niederösterreich zu Überflutungen gekommen. Im Bild ein Fußballfeld in Stuhlfelden, Salzburg.

1700 Polizisten belagerten diesen Eingang: Am Ende des Tages wurden 19 Hausbesetzer abgeführt. Der Hausbesitzer wollte jene Punks vertrieben haben, die er einst selbst geholt hatte, um die Altmieter in dem Haus in Wien-Leopoldstadt loszuwerden. Das Polizeiaufgebot am Einsatzort war mit weit mehr als 1.000 Beamten enorm. Da die Besetzer den Hauseingang massiv verbarrikadiert hatten, gab es für die Exekutive vorerst kaum ein Weiterkommen.

31. 7. 2014: Die Ringerinnen Kathryn Marsh (Schottland) und Babita Kumar (Indien) bei den Commonwealth Games in Glasgow: Ein Tanz mit Muskeln, Kniffen und Schwerkraft. Ko Murobushi unterrichtet beim Impulstanz die japanische Tanzform Butoh.

Werbung