• vom 18.07.2012, 18:31 Uhr

Weltpolitik

Update: 18.07.2012, 20:42 Uhr
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Positionen zu Syrien

Türkei gibt den Ton an



Istanbul. Von "versuchtem Völkermord" bis zum Vergleich mit dem Massaker im bosnischen Srebrenica: Von allen Staats- und Regierungschefs schlägt der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan die schärfsten Töne gegen das Regime in Damaskus an und fordert Assad zum Rücktritt auf. Zwar plant die Türkei keinen Angriff auf Syrien, aber die Armee sei bereit, auf einen "feindlichen Akt" auf die "härteste Art zu antworten", so Erdogan.

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Mit diesen martialischen Tönen reagierte er auf den Abschuss eines türkischen Kampfjets im Juni. Bis heute ist unklar, ob die F4-Phantom im syrischen Luftraum vom Militär abgeschossen wurde oder ob es doch ein Unfall war. Schon lange ist der Türkei ein Dorn im Auge, dass kurdische Rebellen der Untergrundorganisation PKK Syrien als Rückzugsbasis nutzen. Mit größerer Bereitschaft als andere Länder nahm die Türkei Flüchtlinge auf; darunter auch hochrangige Militärs.




Schlagwörter

Türkei, Syrien

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-07-18 18:38:08
Letzte Änderung am 2012-07-18 20:42:30


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