New York. Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat fünf Staaten als neue nicht-ständige Mitglieder in den UN-Sicherheitsrat gewählt: Ruanda, Argentinien, Australien, Luxemburg und Südkorea werden ab Januar für zwei Jahre im mächtigsten UN-Gremium vertreten sein.
Die Wahl von Argentinien und Ruanda war erwartet worden, da sie die einzigen Bewerber aus ihren Weltregionen waren. Auch Australien erreichte im ersten Wahlgang eine Mehrheit für einen der beiden frei werdenden Sitze in der westlichen Staatengruppe. Der andere Platz ging an Luxemburg, das sich in der zweiten Runde gegen Finnland durchsetzte. Ebenfalls im zweiten Wahlgang sicherte sich Südkorea den asiatischen Sitz gegen Bhutan.
Dem Sicherheitsrat gehören zehn nicht-ständige Mitglieder an, jedes Jahr werden fünf für zwei Jahre neu gewählt. Anders als die fünf ständigen Mitglieder USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien verfügen sie über kein Vetorecht.